Freitag, 1. September 2017

New York zu verschenken

New York zu verschenken
Anna Pfeffer

Format: Klappenbroschur

Seiten: 336

Preis: 14,99 EUR

Erscheinungsdatum: 28.08. 2017

Verlag: cbj

ISBN: 978-3-570-17397-8

Klappentext: Anton hat alles, was sich ein 17-Jähriger wünscht: vermögende Familie, liebende Eltern und keine Geschwister. Was Anton seit Kurzem auch noch hat: eine Ex-Freundin. Olivia hat ihn grundlos nach ein paar Monaten abserviert, und das, obwohl er sie doch mit einer Reise nach New York überraschen wollte. Das Ticket ist auch schon auf ihren Namen gebucht. Kurzerhand startet der selbstsichere Sonnyboy via Instagram die Suche nach einer neuen Olivia Lindmann. Der Andrang ist mäßig, aber es meldet sich eine 16-jährige Liv, die ganz anders ist, als die Mädchen, die Anton sonst trifft … (Quelle)

Meine Meinung: Dass es sich bei diesem Buch um einen Chat-Roman handelt, hatte ich irgendwie verpasst und hatte mich daher ziemlich überrascht. Auch hatte ich Sorge, dass das Buch gegen Mitte/Ende schwächeln würde, was sich auch leider bewahrheitete... Aber von vorne! Wie schon Anna Pfeffers erster Roman aus dem cbj-Verlag, ist dieser hier auch wieder super lustig und ein richtiger Gute-Laune-Macher! Ich musste auch wieder viel und oft lachen, das war nicht nur schön, sondern hat auch richtig gut getan. Der Roman lässt sich super schnell und auch relativ angenehm runter lesen. Schließlich besteht der Roman nur aus Nachrichten, ein Chatverlauf halt. Und genau das ist die Krux an der ganzen Sache. Gegen Mitte/Ende wird es wahnsinnig langweilig und uninteressant die ganzen Nachrichten zu lesen, weil es einfach nur Nachrichten sind. Ein immer fortlaufendes Gespräch, das vielleicht ein paar ganz interessante Fakten beinhaltet, aber auch halt nicht immer. Ich hatte einfach zwischendurch das Gefühl, dass mir nichts mehr Neues oder Interessantes/Wissenswertes erzählt wird. Zumal ich den Plottwist am Ende schon in der Mitte des Buches riechen konnte und mich daher auch gar nicht mehr überrascht hat.



Die Charaktere sind relativ interessant aufgebaut worden. Vor allem Anton. Die Autorinnen haben ihn nämlich wirklich als den super oberflächlichen Sunnyboy dargestellt, wie schon im Klappentext erwähnt wird. Und da es langweilig wäre und auch unrealistisch, wenn er wirklich so wäre, habe ich auf die große Enthüllung gewartet. Allerdings hatte ich durch den Chatverlauf nicht das Gefühl, dass die Charaktere die nötige Tiefe entwickeln konnten und mir teilweise fremd blieben. Vor allem auch Anton, da er Liv größtenteils nur von seinem wunderschönen, luxuriösen, super geilem Leben erzählt. Während Livs Leben hingegen noch ein paar Höhen und Tiefen aufweist, die ihr mehr Charaktertiefe verliehen haben und sie wesentlich realistischer dargestellt haben.

Zu Beginn empfand ich die Handlung noch als ziemlich interessant, lustig und auch relativ gut. Aber gegen Mitte/Ende begann es sich im Kreis zu drehen, zu wiederholen und wie schon geschrieben, uninteressant und belanglos zu werden. Zumindest aus meiner Sicht. Lustig war es dennoch. Auch das Ende war ganz nett, süß und klischeeüberladen wie sonst was. Aber in Ordnung.

Fazit: Ein Buch das mich zum Lachen, Kichern und Schmunzeln gebracht hat. Wer also Lust auf gute Laune hat, dem empfehle ich dieses Buch. Wer allerdings auf ein paar Längen verzichten möchte und schwarzen Humor bevorzugt, dem empfehlen ich Für dich soll's tausend Tode regnen!

Kommentare:

  1. Huhu!

    Bin gerade auf deinen schönen Blog aufmerksam geworden und bleibe gleich mal als Leserin da. Ich stöbere bestimmt öfter mal hier rum ;)
    Das Buch habe ich auch auf meiner Liste, nachdem ich von Für dich solls tausend Tode regnen sehr begeistert war:)
    Vielleicht hast du ja Lust auf einen Gegenbesuch bei mir, ich würde mich sehr freuen!

    LG, Claudia :)
    www.claudiasbuecherhoehle.blogspot.de

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    1. Das freut mich sehr! Herzlich willkommen! :-) Dann wünsche ich dir viel Spaß beim Lesen!

      LG
      Hanna

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