Dienstag, 30. Januar 2018

Kurzrezensionen

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The Underground Railroad von Colson Whitehead
Ein Buch das über die fiktionale Fluchtstrecke "Underground Railroad" erzählt, die schwarze Sklaven zur Zeit der Sklaverei in den USA nutzten um ihren Herren und den Plantagen zu entkommen. Die Protagonistin Cora begibt sich auf diese Flucht und auch wenn sie mir ziemlich fremd blieb, fieberte ich wie verrückt mit ihr mit. Wie kann man das auch nicht? Ihr Leben auf der Plantage war mehr als nur hart... und dann auf der Flucht, immer das Risiko entdeckt zu werden, getötet, verprügelt und/oder auch vergewaltigt zu werden... Das Buch empfand ich als sehr nervenaufreibend und spannend! Der Schreibstil war zu Beginn ein wenig holprig und auch das Englisch war für mich ein wenig schwer zu verstehen, aber nach knapp dreißig Seiten war ich drinnen und hab es auch ganz gut verstanden. Dennoch war der Plot bzw die Handlung manchmal echt verwirrend, wenn dann ein ganzer und auch wichtiger Zeitabschnitt übersprungen wird und erst im Nachhinein erzählt wird. - Eine Empfehlung von mir! Interessant, spannend und nervenaufreibend!


Eliza and Her Monsters von Francesca Zappia
Auf dieses Buch war ich sehr gespannt und wurde auch nicht enttäuscht! Ein Buch zum Verlieben mit so vielen wundervollen Aspekten! Tolle Charaktere, Gefühle, Plot und Diversity! Alles was das Herz begehrt. Zwar war ich einmal auf einen Charakter besonders wütend, aber er entschuldigt sich wieder und sieht seine Fehler ein. Die Autorin spricht aktuelle Themen an wie Internet, Internetfreundschaften und Fandoms, aber auch ob und was ein Künstler seinen Fans schuldet... ;-) Es ist für mich ein absolutes Wohlfühl-Buch und kann es euch nur empfehlen! Elenas Rezension fasst meine Gedanken sehr gut zusammen!







Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green
Ein Buch, das mich doch recht sehr interessierte und welches mich leider größtenteils enttäuschte. Die Charaktere und Handlung waren einfach nicht meins, ich konnte nur sehr schwer oder erst gar nicht damit warm werden. Dafür hat mir Greens Schreibstil unglaublich gut gefallen und auch die Krankheit OCD wird, meiner Meinung nach, wahnsinnig gut beschrieben und vor allem verständlich, was ich als Nicht-Betroffene auch wichtig finde. Aber ich habe auch gelesen, dass diese Repräsentation auch insgesamt ziemlich treffend ist und man sich mit Aza, die daran erkrankt ist, deshalb auch gut identifizieren kann. Also in dieser Hinsicht ist das Buch eine Empfehlung. Was meine Kritikpunkte betrifft überlasse ich eurer Einschätzung :-)

Mein Spoilertalk zu "Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken". Hier gehe ich noch mal explizit auf all meine Kritikpunkte ein.
Julia von Lizoyfanes hat auch eine (sehr positive) Rezension geschrieben.

Mittwoch, 24. Januar 2018

Dear Martin

Dear Martin
Nic Stone

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Format: gebunden

Seiten: 210

Preis: 15,49 EUR (amazon)

Erscheinungsdatum: 17.10.2017

Verlag:
 Crown Books for Young Readers

ISBN: 9781101939499

Inhalt: Justyce McAllister is top of his class and set for the Ivy League—but none of that matters to the police officer who just put him in handcuffs. And despite leaving his rough neighborhood behind, he can't escape the scorn of his former peers or the ridicule of his new classmates. Justyce looks to the teachings of Dr. Martin Luther King Jr. for answers. But do they hold up anymore? He starts a journal to Dr. King to find out.

Then comes the day Justyce goes driving with his best friend, Manny, windows rolled down, music turned up—way up, sparking the fury of a white off-duty cop beside them. Words fly. Shots are fired. Justyce and Manny are caught in the crosshairs. In the media fallout, it's Justyce who is under attack. (Quelle)

Meine Meinung: Auch dieses Buch hat mich wahnsinnig beeindruckt! Gleich im ersten Kapitel wird dem Protagonisten Justyce Rassismus und Ignoranz ins Gesicht geknallt und damit dem Leser indirekt auch, was mich richtig von den Socken gehauen hat. Aber so richtig! Ich stand da mit offenem Mund und konnte meinen Ohren nicht trauen.
Jusytice ist ein wundervoller Protagonist! Er ist klug, freundlich und super sympathisch. Beispiel: Seine Ex-Freundin hat ihn betrogen und er hat sie daraufhin verlassen, aber als er hört, dass sie stockbesoffen am Straßenrand sitzt nach einer Party, geht er los und nimmt ihr die Autoschlüssel ab und versucht sie nach Hause zu fahren, weil er sich trotz allem Sorgen um sie macht und sie nicht betrunken Auto fahren lassen möchte. Ein richtiger Gentleman, wenn ihr mich fragt!
Desweiteren punktet das Buch auch mit super Nebencharakteren wie Manny, SJ und Jared. Manny ist ein lustiger, netter bester Freund, der auch noch einiges dazu lernen musste, mich aber so oft zum Lachen und Schmunzeln gebracht hat und den man nur einfach lieb gewinnen konnte. Sarah-Jane, oder kurz SJ, erinnert mich sehr an mich obwohl sie viel mutiger und selbstbewusster ist als ich. Sie debattiert und diskutiert für ihr Leben gerne und hat auch kein Problem damit, anderen mal knallhart ihre Meinung ins Gesicht zu hauen, wenn sie sich daneben benehmen. Sie setzt sich gegen Rassismus, Intoleranz und Ignoranz ein und hach, sie und Justyce *-*

Sonntag, 21. Januar 2018

(Spoilertalk) Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken von John Green

Dies soll keine Rezension werden, da ich bewusst auf bestimmte Aspekte im Buch eingehen möchte und daher auch spoilern werde. Es sind mir einfach während des Lesens Dinge aufgefallen die ich gerne mit euch diskutieren würde und ob ihr die vielleicht genauso, ähnlich oder überhaupt nicht so seht wie ich. Eine Kurzrezension folgt.

Zuallererst wirkte Daisy auf mich sehr ich-bezogen die meiste Zeit über. Gefühlt drehte sich größtenteils alles nur um sie. Fanfictions, Star Wars, Michael, Geld... Wenn sie dann mal Zeit hat, dann reicht es gerade nur für einen Star Wars Film und es ist auch nur Daisy die sich dafür interessiert und nicht Aza. Auch wirkte sie auf mich ziemlich ignorant und kalt.
Bei Aza drehte sich sprichwörtlich alles um ihre Ängste und Zwangsstörung und ihre Gedankenspiralen, welches ich wirklich als gut erklärt empfunden habe und es auch ziemlich gut verstehen konnte. Und dennoch hat es mich sehr verwundert, dass man außer ihren Ängsten und so kaum etwas anderes über sie erfährt. Immer nur ein paar Brotkrumen im Laufe der Handlung. Aber was für Vorlieben, Interessen oder Hobbys sie hat... nein, gar nichts.
Davis empfand ich oftmals als arrogant und angeberisch, auch wenn es vielleicht gar nicht seine Absicht ist. Aber er gibt ja gegenüber Aza zu, dass er sie mit seinem Luxus/Reichtum beeindrucken möchte. Dann dreht sich bei ihm auch vieles um sich selbst und ich hatte den Eindruck, dass er es wirklich nicht einmal versucht sich um seinen Bruder zu kümmern. Denn obwohl Noah schon dreizehn Jahre alt ist, erschien er mir mehr wie ein Achtjähriger, der ganz dringend eine Umarmung brauchte. - Und das Pickett gestorben ist habe ich auch irgendwie geahnt. Es war einfach sehr offensichtlich, als Aza und Daisy durch den Abwasserkanal gewandert sind und es so komisch gerochen hat.

Dienstag, 16. Januar 2018

Books Wanted 2018 - Teil 2

Und weiter geht's...

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8) On the Come Up von Angie Thomas - 01.05.2018
The highly anticipated second novel from Angie Thomas, #1 New York Times bestselling author of The Hate U Give, returns to the world of Garden Heights in a story about an aspiring teen rapper and what happens when you get everything you thought you wanted. klick

9) Anger is a Gift von Mark Oshiro - 22.05.2018
Six years ago, Moss Jefferies' father was murdered by an Oakland police officer. Along with losing a parent, the media's vilification of his father and lack of accountability has left Moss with near crippling panic attacks.klick

10) Vicious von V. E. Schwab - 29.05.2018
Victor and Eli started out as college roommates--brilliant, arrogant, lonely boys who recognized the same sharpness and ambition in each other. In their senior year, a shared research interest in adrenaline, near-death experiences, and seemingly supernatural events reveals an intriguing possibility: that under the right conditions, someone could develop extraordinary abilities. But when their thesis moves from the academic to the experimental, things go horribly wrong. klick

Sonntag, 14. Januar 2018

Books Wanted 2018 - Teil 1

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1) Batman: Nightwalker von Marie Lu - 02.01.2018
Before he was Batman, he was Bruce Wayne. A reckless boy willing to break the rules for a girl who may be his worst enemy. The Nightwalkers are terrorizing Gotham City, and Bruce Wayne is next on their list.klick

2) Zenith von Lindsey Cummings

und Sasha Alsberg - 16.01.2018
Most know Androma Racella as the Bloody Baroness, a powerful mercenary whose reign of terror stretches across the Mirabel Galaxy. To those aboard her glass starship, Marauder, however, she's just Andi, their friend and fearless leader. Andi and her crew embark on a dangerous, soul-testing journey that could restore order to their shipor just as easily start a war that will devour worlds. As the Marauder hurtles toward the unknown, and Mirabel hangs in the balance, the only certainty is that in a galaxy run on lies and illusion, no one can be trusted.klick

3) How I Resist: Activism and Hope for the Next Generation von Tim Federle (Anthologie) - 01.03.2018
An all-star collection of essays about activism and hope, edited by bestselling YA authors Tim Federle and Maureen Johnson.  In How I Resist, readers will find hope and support through voices that are at turns personal, funny, irreverent, and instructive. Not just for a young adult audience, this incredibly impactful collection will appeal to readers of all ages who are feeling adrift and looking for guidance. klick

Freitag, 12. Januar 2018

Meine Feel-Good Romane bzw Wohlfühl Bücher

Auf Kats Blog Teesalon habe ich den schönen Begriff "Feel-Good Roman" gefunden, also mein Pendant zu "Wohlfühl Buch" und genau um solche Bücher soll es in diesem Beitrag gehen! :-)
Also bei Büchern die vielleicht keinen besonders hohen Leseanspruch haben, also wo man sich beim Lesen einfach fallen lassen kann und sich wohl fühlt. Kennt ihr bestimmt oder?

Ich werde euch englischsprachige "Feel-Good Romane" vorstellen und deutschsprachige "Wohlfühl Bücher". Manche der englischsprachigen Bücher wurden schon übersetzt und auch bei den deutschsprachigen Büchern finden sich ein paar Übersetzungen, aber nehmt das nicht so genau. ^^

Feel good with:
Simon vs the Homo Sapiens Agenda von Becky Albertalli
The Upside of Unrequited von Becky Albertalli
Eliza and her Monsters von Francesca Zappia
The Archived von Victoria Schwab
Wild Magic von Tamora Pierce

Wohlfühlen mit:
Alles was ich sehe von Marci Lyn Curtis
Lieber Daddy Long-Legs von Jean Webster
Für dich soll's tausend Tode regnen von Anna Pfeffer
Henry Das Buch mit Biss von Holly Day
Der Herr der Ringe von J. R. R. Tolkien

Ich habe alle aufgelisteten Bücher hier schon gelesen und kann sie euch nur empfehlen! Zwar mag "Der Herr der Ringe" zum Beispiel nicht für jeden etwas sein, aber für mich ist es wie nach Hause kommen, wenn ich zu meinem alten MP3-Player greife und das Hörbuch höre. Aber auf der Liste sind ja auch noch jede Menge anderer Bücher vertreten und vielleicht ist ja auch was für euch dabei. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen und Stöbern und lasst es mich auf jeden Fall wissen, falls euch ein Buch anspricht!
Auch würde ich mich freuen, wenn ihr mir erzählen würdet was eure "Feel-Good Romane" bzw. Wohlfühl Bücher sind! Ob englischsprachig oder deutschsprachig ist mir dabei egal. Also haut mal raus!

Dienstag, 9. Januar 2018

The dreadful Tale of Prosper Redding

The dreadful Tale of Prosper Redding
Alexandra Bracken

Format: gebunden

Seiten: 362

Preis: 14,99 EUR (amazon)

Erscheinungsdatum: 5.9.2017

Verlag:
 Disney Hyperion

ISBN: 9781484778173

Inhalt: (...) Prosper is the only unexceptional Redding in his old and storied family history — that is, until he discovers the demon living inside him. Turns out Prosper's great-great-great-great-great-something grandfather made — and then broke — a contract with a malefactor, a demon who exchanges fortune for eternal servitude. And, weirdly enough, four-thousand-year-old Alastor isn't exactly the forgiving type. (...) Quelle


Meine Meinung: Bei diesem Kinderbuch handelt es sich um eine wundervolle, lustige, spannende Geschichte über einen kleinen Künstler und einen etwas dämlichen, aber amüsanten Dämon! Die Handlung ist spannend und größtenteils unvorhersehbar mit tollen Plottwists, die ich nicht hab kommen sehen!
Prosper ist ein sehr sympathischer 12-Jähriger, der ein recht schweres Leben zu führen hat mit so einer grotesken und total abgedroschenen Familie! Er ist sozusagen das schwarze Schaf der Familie und wird auch dementsprechend von seiner Familie und seinen Mitmenschen behandelt. Ein Außenseiter den man nur lieb haben kann! Und auch einem ein wenig leid tut... aber Prosper kann sich ziemlich gut damit abfinden wie man später liest und das macht ihn noch sympathischer. Durch Alastor merkt man aber auch, dass Prosper trotz allem selbstbewusst und stark ist und seine Familie, also zumindest seine Eltern und seine Zwillingsschwester, liebt.
Den Dämon Alastor mochte ich auch unglaublich sehr! Ich konnte mir nicht vorstellen, dass die Autorin in einem Kinderbuch einen Dämon mit einbringt, der abgrundtief böse ist. Und so war es auch. Alastor macht in Sachen Charakter und Humor Barthimäus aus der gleichnamigen Reihe von Jonathan Stroud ordentlich Konkurrenz! Er spricht Shakespeare-Englisch, ist super amüsant und manchmal auch sehr dämlich. Jedenfalls führen seine Konversationen mit Prosper immer zu sehr lustigen Situationen!

Donnerstag, 4. Januar 2018

Fehlender Austausch, Hindernisse und eventuelle Lösungen

Schon seit etwas längerem frustriert mich das Bloggen immer öfter. Es ist nicht so, dass ich die Lust oder die Motivation am Bloggen verloren habe und ich werde auch weiter bloggen, aber es frustriert mich mittlerweile immer mehr. Ich kann es verstehen, dass ich nicht unter jedem Beitrag Kommentare erhalte oder nur unter gewissen Beiträgen nicht, aber wochenlang nichts? Und gerade bei Beiträgen wo ich besonders viel Mühe und Fleiß investiert habe und keine Rückmeldung erhalte, ist das besonders frustrierend. Vor allem da ich auch nicht weiß was ich besser machen könnte oder was ich falsch mache etc. Und da ich mir sicher war, hier keine Antworten zu erhalten aus bereits erwähnten Gründen, habe ich mal auf Twitter nachgefragt und daraus hat sich ein sehr interessantes und aufschlussreiches Gespräch mit mehreren Bloggern entwickelt und ich möchte euch gerne jetzt unsere Ergebnisse präsentieren:

1. Ein Problem sind die zwei verschiedenen Blogplattformen Blogger (mit dem ich zB blogge) und WordPress, mit dem viele andere bloggen. Diese beiden Plattformen erschweren das Kommentieren auf der jeweils anderen Plattform ohne einen Account dieser Plattform zu haben. Sprich, ich als Blogger-Bloggerin ohne WP Account muss sämtliche Kästchen abhaken und Bildchen klicken, bevor ich einen Kommentar abschicken kann. Die WP Blogger machen ungefähr das Gleiche, nur dass bei ihnen noch zusätzlich das Risiko besteht, dass ihr Kommentar im Nirvana des Internets verschwindet und nie wieder gesehen wird, sobald sie auf "abschicken" klicken. Das nimmt natürlich auch die Lust am Kommentieren.

2. Zusätzlich scheint es generell immer weniger Austausch auf Blogs zu geben, was ich und auch andere wirklich schade finden.- Desweiteren werden Rezensionen weniger gelesen oder rezensiert. Kann ich irgendwo aufgrund der Gefahr Spoiler zu lesen verstehen, aber andererseits ist das doch erstmal die Basis eines jeden Buchblogs. Ein Buchblog ohne Rezensionen wäre doch sinnlos! Ich zB versuche so gut es geht meine Rezensionen spoilerfrei zu halten. Wenn doch, gibt's eine Warnung und meine Fazits sind generell spoilerfrei.
Jennifer von Lesen in Leipzig setzt sich übrigens mit der Frage auseinander, inwieweit Rezensionen noch Sinn machen und was wie verändert werden sollte. Schaut mal rein!

Also haben wir nach Lösungen gesucht.

The Upside of Unrequited

The Upside of Unrequited
Becky Albertalli

Format: gebunden

Seiten: 336

Preis: 16,64 EUR (amazon)

Erscheinungsdatum: 11. April 2017

Verlag:
Balzer & Bray

ISBN: 9780062348708

Inhalt: Seventeen-year-old Molly Peskin-Suso knows all about unrequited love—she’s lived through it twenty-six times. She crushes hard and crushes often, but always in secret. Because no matter how many times her twin sister, Cassie, tells her to woman up, Molly can’t stomach the idea of rejection. So she’s careful. Fat girls always have to be careful.
Then a cute new girl enters Cassie’s orbit, and for the first time ever, Molly’s cynical twin is a lovesick mess. Meanwhile, Molly’s totally not dying of loneliness—except for the part where she is. Luckily, Cassie’s new girlfriend comes with a cute hipster-boy sidekick. Will is funny and flirtatious and just might be perfect crush material. Maybe more than crush material. And if Molly can win him over, she’ll get her first kiss and she’ll get her twin back. 
There’s only one problem: Molly’s coworker Reid. He’s an awkward Tolkien superfan with a season pass to the Ren Faire, and there’s absolutely no way Molly could fall for him. Right? (Quelle)


Meine Meinung: Schon nach den ersten zwanzig Seiten habe ich dieses Buch geliebt! Lesbische und bisexuelle wie auch heterosexuelle Charaktere, fette und nicht gertenschlanke Mädchen, Social Anxiety und ein Tolkien/GoT-Fan? You got me, girl! Dieses Buch ist in jeder Hinsicht anders und ganz besonders.

I'm on the toilet at the 9:30 Club, and I'm wondering how mermaids pee. - Seite 1

Molly ist meiner Meinung nach eine ganz besondere Protagonistin! Zwar ist sie auch ziemlich unsicher und nicht gerade selbstbewusst, aber sie ist vom Aussehen nicht "perfekt", also nicht gertenschlank sondern fett. Etwas was sie unsicher macht, weil die Gesellschaft ja nur dünne Mädchen als das Idealbild ansieht. Sie hat Social Anxiety und leidet an Panik Attacken und nimmt deswegen bestimmte Pillen. Sie hatte eine Menge Crushes, aber wirklich richtig verliebt war sie noch nie und umso schöner ist es zu lesen, als sie sich wirklich verliebt. Auch macht Molly eine tolle Charakterentwicklung durch. Des Weiteren geht Molly ihre erste Beziehung sehr vorsichtig und bedacht an, etwas was mir sehr gut gefallen hat. Insgesamt konnte ich mich mit Molly super identifizieren und empfand sie als sehr sympathisch!

Dienstag, 2. Januar 2018

Das Tagebuch der Anne Frank (Graphic Novel/Diary)

Das Tagebuch der Anne Frank
Ari Folman, David Polonsky, Anne Frank


Format: gebunden

Seiten: 160

Preis: 20,00 EUR

Erscheinungsdatum: 05.10.17

Verlag: S. Fischer

ISBN: 9783103972535

Inhalt: Anne Franks Tagebuch, weltbekannt und geliebt, liegt jetzt in einer völlig neuen Fassung vor: »Das Tagebuch der Anne Frank: Graphic Diary. Umgesetzt von Ari Folman und David Polonsky« ist eine einzigartige Kombination aus dem Originaltext und lebendigen, fiktiven Dialogen, eindrücklich und einfühlsam illustriert von den mehrfach ausgezeichneten Trickfilmzeichnern Ari Folman und David Polonsky. Beide bekannt für ihr Meisterwerk »Waltz with Bashir«, das u.a. für den Oscar nominiert war. So lebendig Anne Frank über das Leben im Hinterhaus, die Angst entdeckt zu werden, aber auch über ihre Gefühle als Heranwachsende schreibt, so unmittelbar, fast filmisch sind die Illustrationen. Das publizistische Ereignis zum 70. Jahrestag der Erstveröffentlichung, autorisiert vom Anne Frank Fonds Basel. (...) Quelle

Meine Meinung: Das erste Mal bin ich durch ein ziemlich kurzes aber eindrucksvolles Sachbuch für Kinder über Anne Frank mit ihr in Kontakt gekommen, habe aber nie ihr vollständiges Tagebuch gelesen. Dennoch behielt ich sie sehr positiv in Erinnerung und dass mich ihre Geschichte sehr bewegt hatte, deswegen war für mich ihr Graphic Diary ein Must-Read/Have!
Mir hat der Zeichenstil sehr gut gefallen, sie stellen die jeweiligen Menschen sehr realitätsnah dar soweit ich das anhand von Fotos beurteilen kann und auch ansonsten ist er sehr bunt, einfach und dennoch teilweise sehr detailliert und irgendwie auch stark und weich. Annes Tagebuch wird mal wie ein Comic erzählt, mal in ganzen Texten und mal mit großen Bildern mit wenig bis gar keinem Text.
Mir gefiel auch die Charakterdarstellung sehr gut! Sie wurden genauso dargestellt wie ich sie in Erinnerung hatte und dabei immer aus der Sicht von Anne, also subjektiv.