Sonntag, 31. Januar 2016

Der Name des Windes

Der Name des Windes
Patrick Rothfuss


»Vielleicht habt ihr von mir gehört« ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

Keine Frage, das Buch ist großartig und dennoch bin ich etwas zwiegespalten... Neben all den anderen Punkten die in so vielen Rezensionen angesprochen werden, sticht der Schreibstil am häufigsten hervor und wie fantastisch Patrick Rothfuss erzählen kann. Ja, der Schreibstil ist wirklich gut, hin und wieder gibt es Abschnitte die wirklich poetisch und fantastisch geschrieben sind, aber die meiste Zeit über las sich das Buch, meiner Meinung nach, wie die meisten wirklich guten High-Fantasy-Bücher. Und da liegt für mich auch der Hase im Pfeffer. Das Buch ist großartig, fantastisch, interessant..., aber keineswegs perfekt, auch nicht Tolkiens Werken ähnlich. Wenn ich Bücher lese, achte ich darauf welche Gefühle ich beim Lesen habe, klingt erstmal komisch, aber es ist wirklich so. Manche Bücher strahlen so ein Gefühl aus, manche stärker und manche schwächer und danach bewerte ich auch ein Wenig die Bücher. Es ist kompliziert zu erklären, aber ich werde es versuchen, damit ihr es ansatzweise hoffentlich versteht. Und da einige 'Der Herr der Ringe'  und Tolkien als Beispiel nennen, tue ich das ebenfalls.
Kurz um: 'Der Herr der Ringe' ist für mich eine Geschichte die man an einem knisternden Feuer, mit einer Tasse heißem Kakao, von einem guten Geschichtenerzähler erwartet. Die nicht nur Träume und Fantasie in sich vereint, sondern Wahrheit, Erfahrung und Erinnerung in sich trägt. Ja, das findet man auch in 'Der Name des Windes', aber wer sich mal ernsthaft mit Tolkien und seinen Werken auseinandergesetzt hat, weiß was ich meine. - Jedenfalls liegt das Problem schlichtweg einfach an dem Jahrhundert in dem es geschrieben wurde, zumindest sehe ich das so. Im 20. Jahrhundert gab es zwei Weltkriege und im ersten hat J. R. R. Tolkien mitgekämpft, hat Freunde verloren und echtes Leid erfahren. Die Fantasy-Autoren von heute nicht, ihre Erzählungen von Krieg beruhen auf Erzähltem und der eigenen Vorstellung, aber nicht auf eigener Erfahrung (das nur als Beispiel). Aber heute haben alle High-Fantasy-Romane etwas gemeinsam, die Art wie sie erzählt werden und ihre Geschichte sich abspielen. Plump ausgedrückt sind sie für mich modern; frei nach dem Motto: Sex, Drugs und Rock'n'Roll müssen drin sein. Das mit dem Sex ist meistens wirklich so...
'Der Herr der Ringe' bleibt, wie soll ich sagen(?), nüchtern, klassisch; diese Geschichte ist von anderen Gegebenheiten geprägt. Die (High-)Fantasy-Romane heutzutage eifern nach, versuchen etwas zu sein was sie nicht sein können, weil es einfach nicht möglich ist. Jedes Buch ist individuell, weil jeder Autor unterschiedlich und einzigartig ist. Tolkien wird als der Vater der Fantasy bezeichnet, die folgenden Autoren könnten die Söhne sein (Beispiel); Vater und Sohn können sich sehr ähnlich sein, aber niemals ein und dieselbe Person. Versteht ihr was ich meine? Tolkiens 'der Herr der Ringe' vermittelt mir ein ganz besonderes Gefühl und 'der Name des Windes' birgt in sich auch ein Wenig von diesem Gefühl, aber eben nicht wie 'der Herr der Ringe', eher wie all die anderen Bücher dieses Genre. Das ist nicht böse gemeint, das Buch ist deswegen nicht schlecht, aber ich finde, dass es noch lange nicht den Tolkien-Status erreicht hat. - So viel dazu. Es ist halt kompliziert zu erklären, aber ich habe es wenigstens versuch. Falls ihr deswegen noch Fragen habt, her damit :-)

So kommen wir bzw. ich zurück zum Eigentlichen: 'Der Name des Windes' Am Anfang war ich schon ziemlich skeptisch, ob ich dieses Buch wirklich lesen möchte. Dieses Buch ist eine Biographie, denn sie erzählt von Kvothe, dem Protagonisten, der als Kind seine Eltern verlor und im Laufe seines Lebens zu einer Art "Legende" wird. Dem Königsmörder, Kvothe der Blutlose und Kote, der Wirt. Ich war deswegen so skeptisch, weil `das Lied des Blutes' auch eine Biographie über einen wirklich sehr faszinierenden Mann ist, der aber als Kind/Junge total uninteressant ist, während Kvothe aufgeweckt und wirklich interessant ist. Über ihn zu lesen macht Spaß, man verliert nicht die Interessen, man bleibt am Ball und ist neugierig wie es weiter geht. Ich habe in dem Buch so ziemlich alle lieb gewonnen, außer Ambrose und Denna. Gut, Ambrose versteht sich von selbst, aber Denna war mir einfach unsympathisch. Sie war teilweise so ignorant gegenüber Kvothe, wahrscheinlich nicht absichtlich, aber das macht es nicht gerade besser. Ich kann sie einfach nicht leiden. Die arme, kleine Denna in die sich jeder Mann verknallt und dann hat sie scheinbar plötzlich ihren Traummann gefunden und benimmt sich trotzdem  genauso wie vorher. Nee, mache ich nicht mit. - Auch die Zwischenspiel-Kapitel haben mir wirklich gut gefallen. Diese sorgen auch bei mir für einige Fragen.

Fazit:
Fünf von fünf Sternen. Das Buch ist großartig, vielschichtig, faszinierend und authentisch! Es hat mich von Anfang an in seinen Bann gezogen, auch wenn man das der Rezension bis jetzt vielleicht nicht so deutlich entnommen hat. Ich wollte nur meinen Standpunkt hinsichtlich auf Tolkien klar machen, der einen Extra-Post für sich verdient, weil das Thema doch sehr komplex ist und ich es hier nur mal kurz anreißen wollte...
Aber ich möchte wirklich unbedingt die nächsten Bände bald schon lesen! Das Buch ist einfach klasse! High-Fantasy vom Feinsten!

Der Name des Windes

Freitag, 29. Januar 2016

Leserunde: Gelöscht (Letzter Abschnitt: Kapitel 46 - Kapitel 51)

Letzter Abschnitt!!! Und denkt daran, Spoileralarm!

Beginn des 46. Kapitels hat Kyla Schmerzen und denkt kurz an Ben. Anschließend träumt sie auch von ihm und als sie später von ihrer Mum geweckt wird (sie ist eigentlich wach und tut nur als ob sie schläft), sind Lorder da und wollen mit ihr reden. Kyla spielt den idiotisch lächelnden Slater, dumm und unschuldig. Später durchsuchen die Lorder noch Kylas Zimmer, die Zeichnungen finden sie allerdings nicht, da Kylas Mum sie verbrannt hat. Sie sagt Kyla auch, dass sie bei ihrer Version der Geschichte bleiben soll. Kyla fühlt sich wegen Ben innerlich zerrissen und geht später deswegen Laufen. Sie stellt fest, dass Wut ihren Levo-Wert erhöht, anstatt ihn zu senken. - Nach der Gruppe die im Anschluss war, wird Kyla von ihrem Vater abgeholt, der sie wieder einem Verhör unterzieht und ihr auch sogar droht! (Der Kerl ist einfach mega unsympathisch!) In der Schule schlägt sie sich wieder mit ihrem neuen Biolehrer rum, Hatten ist sich sicher, dass Kyla sie ist. Wer auch immer sie ist. Kyla fährt danach mit Jazz wieder zu Mac und Aiden. Dort streitet sie mit Aiden und gibt ihm die Schuld an dem was mit Ben passiert ist. Aiden soll auch herausfinden was mit Ben passiert ist. Von Bens Mutter hat sie eine Eule aus Draht und Metall bekommen in der eine geheime Nachricht von Ben versteckt ist.
Als Kyla später spazieren geht, trifft sie Wayne Best, der sie vergewaltigen will. Sie prügelt ihn ohnmächtig und dabei kommt ein Teil ihrer Erinnerungen wieder, auch ihr Levo funktioniert danach nicht mehr. Sie verspricht sich, dass sie Ben finden wird.

Was soll ich groß sagen? Das Ende macht richtig neugierig auf den nächsten Band und da ich ihn bereits gelesen habe (auch den dritten!), kann ich euch nur sagen: Worauf wartet ihr? Die andern zwei Bände sind auch super spannend und geheimnisvoll!

Mir hat die Leserunde wirklich gut gefallen, euch hoffentlich auch! Falls ihr Ideen habt, wie wir uns verbessern können hinsichtlich diesen Themas, dann mal her damit!

LG
Isana

Freitag, 22. Januar 2016

Das Lied des Eisdrachen

Das Lied des Eisdrachen
George R. R. Martin


Adara ist ein Winterkind, geboren in der eisigsten Nacht seit Menschengedenken. Und Adara ist anders: Sie liebt die Kälte, das Eis, die Stille. Ihr einziger Freund ist ein kristallblauer Drache, der sie winters besucht. Als eines Tages feindliche Drachenkämpfer Adaras Heimat bedrohen, ist es die Freundschaft zwischen Winterkind und Eisdrachen, die das Leben ihrer Familie rettet …

Das kleine Buch ist zwar nur etwa 120 Seiten lang, aber das war Liebe auf den ersten Blick in der Buchhandlung! Das Lied des Eisdrachen ist ein bittersüßes Wintermärchen! Wunderschön und so frostig und faszinierend wie tanzende Schneeflocken!

Winter is coming!












Die Zeichnungen in dem kleinen Märchenbuch sind einfach fantastisch! - Wie gesagt, Liebe auf den ersten Blick *-* Allerdings bin ich der Meinung, dass die kleine Geschichte noch nichts für Kinder ist. Dazu ist sie einfach teilweise etwas zu kaltherzig und auch ein winziges bisschen zu brutal. Aber für alle Leser ab 11 Jahren definitiv LESEN! Passend zu einem Winterabend an dem der Wind ums Haus weht und an den Roll- und Fensterläden rüttelt, Schneeflocken im kühlen Abendlicht wild tanzend vom Himmel herab kommen, während man im Warmen vor einem prasselnden Kaminfeuer sitzt :-D


Wer von euch kennt diese (Kinder-) Geschichte von George R. R. Martin schon? Ist das Buch nicht toll?! Als ich es auf Amazon entdeckt habe, wusste ich nicht, dass es so schön ist. Aber als ich es letzten Freitag (15.01.16) in der Buchhandlung entdeckt habe, musste ich es einfach mitnehmen!
 
 
LG
Isana
 

Donnerstag, 21. Januar 2016

Leserunde: Gelöscht (Abschnitt 8: 36. Kapitel - 40. Kapitel)

Hier geht es zum vorherigen Spoiler-Post, den ihr unbedingt vor diesem hier gelesen haben solltet!

Wie schon mal gesagt: SPOILER ALARM! Wer nicht gespoilert werden will, stopp!, nicht weiterlesen!

So, dann fange ich mal an: Kylas Dad und sie unterhalten sich über den Angriff auf das Krankenhaus. Und im Ernst, Kylas Vater verhält sich sehr komisch, wie ein Geheimagent auf (natürlich) geheimer Mission: Kyla auszuhorchen. Der ist echt unangenehm geworden...
Nach dem Laufen erzählt Kyla Ben doch was mit Phoebe passiert ist und Ben möchte das unbedingt weitererzählen, Kyla ist aber dagegen. Sie nimm ihn mit zu Jazz.
S. 278 "Die übliche Männerkommunikation" :-D Kennt jemand von euch den Männer-Codex? Bei Mac lernt Kyla Aiden (ich weiß nicht, was ich von dem halten soll) kennen und dieser nennt Kyla (bei ihrem richtigen? Namen) Lucy. Das stört Kyla natürlich und sie ist auch weiterhin dagegen Lucy als gefunden zu melden. - Aiden erzählt Kyla und Ben, dass der Levo entfernt werden kann (oha, ok, und?). Während Kyla von dieser Erkenntnis übel wird, ist Ben vollkommen begeistert (ich sag doch der tickt nicht ganz richtig :-) ). Anschließend streiten Ben und Kyla darüber, wie sie mit dem neuen Wissen umgehen sollen und Kyla denkt lange darüber nach und entschließt sich dazu Phoebes Familie einen heimlichen Besuch abzustatten. Sie trifft dort zuerst Phoebes Vater (der ist bestimmt ein gewalttätiger Alkoholiker der sich kein klein Bisschen unter Kontrolle hat), dieser schickt sie wieder fort, aber Phoebes Mutter hält Kyla kurz auf und erfährt, dass Phoebe geslated wurde.

Am nächsten Schultag bekommen Ben und Kyla einen neuen Biolehrer, da Mrs Fern einen Autounfall hatte und nun im Krankenhaus liegt. Der Ersatzlehrer ist Mr Hatten. Der Kerl ist natürlich super attraktiv, sexy, faszinierend und alle Mädchen stehen auf ihn; ein Engel mit goldblonden Locken und eisblauen Augen... (Achtung Sarkasmus!!!) Bei so einem Typen schmilzt man doch glatt dahin! Hach! Seufz! - Bäääh! Iiiih! Da rollen sich mir die Zehennägel hoch! Und als er Kyla zuzwinkert, habe ich gedacht mir fallen gleich vor Entsetzten die Augen aus dem Kopf! - Aha. Unser kleines Geheimnis. Das sagt der Erwachsene zum armen, kleinen, vergewaltigten Mädchen auch... Uaaah!
Jedenfalls küssen sich im 40. Kapitel Ben und Kyla :-*

Tja, Mr Hatten ist einfach nur uahhh-iiiihh-bäääh, bei dem kommt mir die Galle hoch. Ich hege wirklich eine sehr große Abneigung gegen solche Typen die alle mit ihrer Ausstrahlung in ihren Bann ziehen und hinter der Fassade so richtig krass böse/unsympathisch sind! Mr Hatten ist mir verdammt unsympathisch! So was ist doch nicht normal! Und leider weiß ich wie widerlich der Kerl wirklich ist, weil ich den zweiten Band schon gelesen habe...  Seid wirklich auf der Hut! Der Kerl ist schmierig! Aber so richtig!

Wie findet ihr Mr Hatten und diesen Abschnitt?
Den nächsten findet ihr wieder bei Julia :-)

LG
Isana

Mittwoch, 13. Januar 2016

Leserunde: Gelöscht (Abschnitt 6: Kapitel 26 - Kapitel 30)

Achtung Spoilerpost!


So los geht's!
Sebastian, Kylas Kater, ist immer noch verschwunden und sie macht sich große Sorgen um ihn (und ich auch)... Amy schlägt vor, dass er in Dads Schuppen ist, aber der ist abgeschlossen. (Was wohl in Dads Schuppen ist? Eine geheime Folterkammer? :-D)
Jedenfalls schickt Kylas Kunstlehrer sie später in die Natur und sie sollen etwas Naturmäßiges zeichnen, dass allerdings gelingt Kyla nicht, sie zeichnet stattdessen Sebastian. Auf dem Rückweg zum Schulhof trifft sie auf Phoebe wie sie mit einem Rotkehlchen spricht während sie es zeichnet. Dabei geht Phoebe mit dem Vogel sehr lieb und freundlich um, ganz anders wie Kyla sie kennt. Die beiden zanken sich wieder und Phoebe bezeichnet sie als Spion und das sie der Grund ist, dass Menschen verschwinden.
Beim Abendessen klingelt das Telefon und Kyla fährt mit ihrem Dad zum Tierarzt. Dort erfährt sie, dass Phoebe sich um Sebastian gekümmert hat und dem Tierarzt hilft. Sie scheint Tiere mehr zu mögen als Menschen (vollkommen verständlich).
Der nächste Tag bedeutet Mrs Ali - Alarm! Diese will Kyla helfen (ja klar und ich bin die Kaiserin von China) und droht ihr insgeheim wieder. Als Kyla in ihr Klassenzimmer zurückkehren will, sieht sie wie Lorder Phoebe abführen. Darauf kursieren auch Gerüchte, dass Kyla daran schuld sei. Und nebenbei bemerkt: Ben wirkt teilweise immer noch wie ein halbes Kind und nicht wie ein schiefgelaufener Slater. - Kyla erfährt von Jazz, dass Mac sie ganz dringend sehen möchte und zwar im Geheimen! (Warum wohl?) Am Samstag muss Kyla wieder zu Dr. Lysander (ich finde diese Frau sehr beeindruckend!) Auf dem Weg zum Krankenhaus werden sie angehalten und von Lordern durchsucht. Das beunruhigt Kyla. Auch habe ich manchmal das Gefühl, dass Dr. Lysander und Kyla auf derselben Wellenlänge miteinander reden, Dr, Lysander wirkt nicht mehr so unnahbar und allwissend, da es Kyla hin und wieder gelingt Dr. Lysander zu überraschen oder abzulenken.

In der Schule wieder erzählt Kyla Ben beim Laufen von Lucy und was sie bis jetzt so für Vermutungen über das Slating hat. Ben will ihr nicht so recht glauben und läuft am Ende mehr oder weniger vor ihr weg. - Deswegen bin ich mir auch nicht sicher, ob das auch eine wirklich gute Idee war, Ben von Lucy zu erzählen!
Und ich bin gespannt was beim Treffen mit Mac passiert!

So, wie fandet ihr den Abschnitt? :-)

Witch Hunter - Die Buchblogger Challenge


Die 16-jährige Elizabeth Grey sieht harmlos aus und ganz und gar nicht so, als könnte sie einen Hexer vergiften oder zehn Totenbeschwörer nur mit einem Schwert und einem Beutel Salz überwältigen. Trotzdem gehört Elizabeth zu den gefährlichsten Hexenjägern in Anglia.

Doch als sie mit einem Bündel Kräuter gefunden wird, das ihr zum Schutz dienen soll, wird sie in den Kerker geworfen und selbst der Hexerei angeklagt. Wider Erwarten retten weder Caleb, ihr engster Freund und heimlicher Schwarm, noch ihr Lehrmeister Blackwell sie vor dem Scheiterhaufen.
Stattdessen befreit sie in letzter Sekunde ein ganz anderer: Nicholas Perevil, der mächtigste Magier des Landes und Erzfeind aller Hexenjäger. Er lässt sie heilen und nimmt sie bei sich auf.

Doch was wird der Preis sein, den sie dafür bezahlen muss?


Bei Google + bin ich über diese Challenge gestolpert ;-) Das Cover finde ich ja schon sehr hübsch und obwohl der Klappentext, meiner Meinung nach, auf ein mehr oder wenig typisches Jugendbuch deutet, bin ich neugierig :-D Die Leseprobe jedenfalls hat einen superhammermäßigen Einstieg, ich mein ja nur, Scheiterhaufen mit Hexen... Ich grinse jetzt wahrscheinlich ziemlich dämlich, aber so ein Beginn finde ich schon sehr einladend :-D Also spannungstechnisch und so...

Was haltet ihr denn vom Klappentext? Und der Leseprobe (muss ich noch zu ende lesen)?


P.S. Für alle die ungeduldig auf den nächsten Abschnitt der Gelöscht-Leserunde warten, ich setzte mich gleich sofort (was ein Widerspruch) dran, dauert vlt. noch anderthalb Stunden, dann geht er online... Ich sitze halt an so einem Post eine gute Stunde und hatte die letzten Tage keine Zeit. - Damit ihr Bescheid wisst.

Donnerstag, 7. Januar 2016

Leserunde: Gelöscht (Abschnitt 4)

Für alle die Abschnitt 3 noch nicht kennen, geht es zuerst hier lang.

Abschnitt 4: 16. - 20. Kapitel

(Spoilergefahr: 100%)

Mein Abschnitt geht damit los, dass sich Kylas Mum Sorgen macht wegen dem Vorfall und der aufgeplatzten Lippe. Allerdings sagt Kyla ihrer Mum nichts über Phoebe und das sie fast gewalttätig geworden wäre und ihr Levo nichts dagegen unternommen hat. Genauso wie Ben (finde ich sehr enttäuschend).
In der folgenden Nacht hat Kyla wieder einen Albtraum. Nämlich den, bei dem sie dem Unglück vor sechs Jahren, wo die Jugendlichen im Bus durch einen Anschlag gestorben sind, beiwohnt. In dem Albtraum weiß Kyla was als nächstes passiert und will den Busfahrer warnen, weiß aber auch das er sie nicht hören wird. Sie sieht die Explosionen die den Bus zerstören, hört die Schreie und sieht wie blutige Hände gegen sie Scheibe schlagen (das ist das gruseligste Detail aller Albträume die Kyla bis jetzt je hatte). Ganz plötzlich ist sie dann in/auf ihrem Happy Place wo sie mit Kindern verstecken spielt.

Am nächsten Tag macht Ben den Eindruck als würde er sich ein Wenig um Kyla wegen der Lippe sorgen, aber im Ernst, ich trau dem nicht. Der wirkt hin und wieder mehr wie ein blödlächelnder Slater im siebten Himmel... Jedenfalls bekommt Kyla von Mrs Ali ihren Stundenplan und stellt fest, dass Kunst nicht dabei ist, darauf spricht sie Mrs Ali an, die sich dafür genauso wenig interessiert wie Dr. Winston (sehr, sehr, sehr komische Frau; ich misstraue ihr zutiefst!). - Im Englischkurs muss sie neben Phoebe sitzen, die sie natürlich weiter schikaniert. Im Biokurs sitzt sie dafür neben Ben, der immer noch einem idiotisch lächelndem Slater im siebten Himmel mit rosafarbenen, glitzernden Einhörnern sehr nahe kommt. Kyla bittet Miss Fern, ihre Biolehrerin, um Hilfe, da sie gerne Kunst belegen möchte, diese sagt zu und daraufhin tadelt Mrs Ali Kyla und die versteckte Drohung darin war auch nicht zu überhören.
Als nächstes ist Gruppe, dort fällt Kyla auf, dass Tori fehlt und spricht Ben darauf an. Der hat das gar nicht gemerkt (und das macht ihn mir nicht gerade sympathischer), macht sich aber ehrlich Sorgen um sie.
Am nächsten Tag erfährt Kyla von Ben, dass Tori zurückgegeben wurde (Wie ein online bestelltes Kleidungsstück, das einem nicht passt und zurückgeschickt wird). Dafür gibt es für Kyla aber noch eine gute Nachricht, Miss Fern hat mit dem Kunstlehrer Mr Gianelli geredet, der sich für Kyla einsetzen wird. Anschließend ist Versammlung und Kyla bekommt von einer Mitschülerin erklärt, dass die gruseligen Wachleute Lorder sind. Natürlich fragt sich Kyla was oder wer Lorder sind (und ich mich übrigens auch). Am Ende, als die Schüler durch den Ausgang an diesen Lordern vorbei gehen, ordnen die Lorder einige Schüler aus, die danach nie wieder gesehen werden (sehr merkwürdig!).
Im 20. Kapitel beobachtet Kyla einen Maurer bei seiner Arbeit, dies fasziniert sie so sehr, dass sie später die Mauer zeichnet und vorm Schlafen nochmal perfektioniert. - In der folgenden Nacht hat sie den gleichen Albtraum wie der, der im Prolog vorkam. Sie rettet sich auf/in ihren Happy Place, obwohl sie den Albtraum gerne zu ende geträumt hätte, da sie sich fragt warum (und wie) sie die Mauer um sich herum im Albtraum gebaut hat.


Ich finde die Story entwickelt sich richtig gut! Es wird spannender und teilweise auch ein Wenig gruselig, aber vor allem wird es immer geheimnisvoller! Tori ist futsch, die Lorder tauchen überall auf und noch mehr Schüler verschwinden. Auch werde ich mit Ben nicht ganz warm. Er ist mir bis jetzt zu sehr dämlich lächelnder Slater...

Aber wie seht ihr das Ganze?

Den nächsten Abschnitt findet ihr wieder bei Julia :-)

LG
Isana

Origin - Schattenfunke

Origin - Schattenfunke
Jennifer L. Armentrout


Daemons Leben hat jeglichen Wert verloren, seit Katy von Daedalus festgehalten wird. Auch Katy ist verzweifelt. Täglich muss sie neue Experimente über sich ergehen lassen. Trotzdem beginnt sie zu ahnen, dass Daedalus nicht nur schlechte Seiten hat. Und sind die Lux wirklich so friedlich, wie sie es bisher immer annahm? Wer sind hier die Guten und wer die Bösen? Katy ist fest entschlossen, eine Antwort auf diese Fragen zu finden – doch dann könnte es bereits zu spät sein. Vor allem, wenn Daemon bis dahin nicht wieder an ihrer Seite ist …

(Achtung! Spoiler!) Wer nicht gespoilert werden will, nur Fazit lesen!

Das Buch ist krass. Und pervers (zumindest ein bisschen). - Auch der vierte Band der Lux-Reihe hat mir wieder ausgesprochen gut gefallen. Und ja, ich weigere mich weiterhin, diese reihe "Obsidian-Reihe" zu nennen. Wie lächerlich ist das denn bitte, eine Reihe nach dem Titel des ersten Bandes zu benennen! Lux-Reihe passt viel besser! - Jedenfalls hatte dieses Buch direkt schon am Anfang eine Überraschung für mich parat. Die Geschichte wird nämlich nicht nur aus Katys Sicht, sondern zusätzlich auch noch aus Daemons Sicht erzählt! Zu Anfang waren die Kapitel echt nervenaufreibend! So oft habe ich einfach nur gedacht: Nein Katy! Tu das nicht! Teilweise war nämlich schon ein Wenig offensichtlich was Daedalus vor hat. Vor allem als Katy dann Blake umgebracht hat. War doch offensichtlich. Aber Daedalus hat mich auch überrascht :-) Die Origins zum Beispiel, sie sind ganz besondere Wesen. Eigentlich können weibliche Lux nur sehr schwer schwanger werden, deswegen ist es mehr schon ein Wunder, dass es die Origins gibt, denn sie sind das Ergebnis (um es mal ganz trocken auszudrücken), wenn ein männlicher Lux und ein weiblicher Hybrid sich fortpflanzen... Dreimal dürft ihr raten, was Daedalus mit dem Wissen anfängt! Richtig. Wenn's nicht sofort auf Anhieb klappt, wird mit künstlicher Befruchtung nachgeholfen und jetzt züchten sie Origins. Und die sind nicht ganz ohne. Sie sind stärker als Lux und können sogar Gedanken lesen!
Jedenfalls brechen Daemon und Katy aus Area 51 aus und begeben sich auf eine halsbrecherische Flucht. Liebe, Hass, Verrat, Wut, Verzweiflung, Lust und Trauer werden in einen Topf geworfen, einmal gut umgerührt und schon haben wir einen sehr emotionalen Buch-Cocktail. Jennifer L. Armentrout hat es wieder in diesem Buch geschafft Liebe und Hass miteinander zu verbinden! Hin und wieder musste ich zwar genervt den Kopf schütteln, weil die ein oder andere Aussage nicht mit meiner Meinung zu gewissen Dingen überein stimmt, aber größtenteils hat es mir wirklich sehr gut gefallen! Das Ende finde ich so na ja. Mehr so: Und jetzt? So abgehackt. Zwar ahne ich was kommt, da ich den Klappentext des fünften Bandes bereits gelesen habe, trotzdem kommt mir das Ende recht abgehackt vor.
Ein weiterer kleiner Minus-Punkt war dieses Schwarz-Weis-Denken am Anfang. Meine Güte, das ist mir auch ziemlich auf die Nerven gegangen. Aber gut, nicht jeder denkt an die Grauschattierungen dazwischen. Ich bin Team Bunt!

Fazit:
Fünf von fünf Sternen. Katy und Daemon sind so ein süßes Paar :-D Auch wenn ich im realen Leben Daemon schon lange lange einen Korb gegeben hätte, er wäre mir halt doch zu  sehr A******** und teilweise auch etwas zu, hm, kindisch(?). Dafür bin ich aber sehr auf den fünften und letzten Band gespannt! Aber danach wird es noch nicht zu ende sein!

Origin - Schattenfunke


LG
Isana

Dienstag, 5. Januar 2016

Leserunde: Gelöscht

Hallihallo!
Wie ihr im Titel schon gelesen habt, geht es im Folgenden um das Buch Gelöscht, dass ich zusammen mit Julia von Lizoyfanes lese. Wir haben das Buch in Abschnitte aufgeteilt, immer fünf Kapitel bilden einen Abschnitt. Wir werden abwechselnd einen Abschnitt kommentieren, ich bin heute mit dem zweiten Abschnitt dran, denn Julia hat angefangen. (Sie war's!) :-)

Wer denn ersten Post zur Leserunde noch nicht gelesen hat, sollte das jetzt schnell nachholen: Klick
Und wer das Buch nicht gelesen hat, sollte auf einen Spoiler-Post gefasst sein. Der Rest natürlich auch, aber die wissen ja um was es geht :-)

2. Abschnitt (6. Kapitel -10. Kapitel)
Kyla lernt Amys Freund Jazz kennen und zwei weitere Mädchen, Chloe und Debs. Kyla geht mit Amy und Jazz spazieren und erfährt, dass Jazz Amys geheimer Freund ist, da Amys und Kylas Mum Jazz nicht so wirklich leiden kann und Jungs als Freunde (boyfriend; hier ist englisch so viel präziser!) den Wert vom Levo ins Schwanken bringen. Außerdem vergleicht Jazz Kylas Mum als Drache, weil sie so biestig sein kann. Zusätzlich hat sich das Verhältnis zwischen Kyla und ihrer Mum nicht wirklich gebessert und ihr Dad nimmt sie hin und wieder noch in Schutz. Auch erfährt Kyla, dass ihre Mum ihre Eltern mit 15 Jahren bei einem Autounfall verloren hat. - Später unterhält sich Kyla noch mit Amy, diese erzählt ihr, dass Dr. Lysander das Slating erfunden hat. Als Lösung bzw. als zweite Chance für jugendliche Straftäter. Der Levo, der die Emotionen der Slater überwacht, wird erst mit 21 entfernt und sorgt dafür, dass Slater sich und andere nicht verletzen können. Dabei werden Emotionen Zahlen zugeordnet. Vollkommen glücklich ist man bei 10, der Idealwert liegt zwischen 5 und 6, unter 4 ist grenzwertig und ab 2 schaltet der Levo den Chip im Gehirn des Slaters ab und schickt ihn somit in eine Art Koma. 1 bedeutet Wut und den sicheren Tod für den Slater, da man mit dem Levo versucht die Slater von einer Straftat abzuhalten. - Jedenfalls stellt Amy die Vermutung auf, dass ein Teil der Zeichnungen deswegen verschwunden sind, da sie eine potenzielle Gefahr darstellen, weil sie Informationen an die Terroristen weitergeben könnten.

In der folgenden Nacht hat Kyla wieder einen Albtraum. Sie befindet sich in einer Art Abstellkammer unter einer Treppe und zeichnet. Es ist ihr jüngeres Ich und dieses Mal zeichnet sie sogar mit der linken Hand. Sie ist so vertieft ins Zeichnen, dass sie die Schritte auf der Treppe nicht bemerkt und der Mann sie überrascht, als er sie findet. Der Mann schimpft mit ihr, sie darf ihre linke Hand nicht benutzen und muss lernen mit der rechten Hand zu schreiben und zu zeichnen. Er nimmt ihre linke Hand und zertrümmert ihr mit einem Ziegelstein einen Finger nach dem anderen.

Als Kyla aufwacht, hat sie stechende Kopfschmerzen und fühlt sich benommen. Sanitäter sind da und sie wird vorsichtig wieder zurück ins Bett gelegt, da sie aus diesem rausgefallen ist. Sie hängt an einem Tropf und als sie wegdämmert schnappt sie Wortfetzen auf: Schmerztherapie, letzte Chance, hätte sterben können...
Kyla hat später Angst wegen der Albträume einzuschlafen, zwar hatte sie im Krankenhaus auch Albträume, allerdings waren diese verschwommen und sie konnte sich nie an sie genau erinnern. Jetzt sind ihre Albträume viel klarer und vor allem realer. Sie kann sich nach dem Aufwachen an alles genau erinnern. - Im 10. Kapitel geht Kyla zum ersten Mal in die Gruppe, eine Art Crashkurs und Selbsthilfegruppe für Slater. Dort lernt sie die vorlaute und freche Tori und Ben, Pennys Liebling, der zu spät kommt, kennen. Penny ist die Gruppenleiterin. - Kyla meint Ben zu kennen, da er ihr entfernt bekannt vorkommt. Während der Gruppenzeit setzen sich die Slater in kleine Grüppchen zusammen und Kyla wird von Ben (und Tori) eingeladen mit ihnen auf die Landwirtschaftsschau zu gehen.
Als die Gruppenzeit zu ende ist, bittet Penny Kyla zu einem Gespräch unter vier Augen, wo sie Kyla auf ihren extrem niedrigen Wert (2,3) aufmerksam macht. Kyla soll sich in Zukunft einen Happy Place vorstellen, einen Ort wo sie sich sehr wohl fühlt, und das immer wenn ihr Wert sinkt.


Tja, das war mein Abschnitt. Ich finde ja, Kylas Albträume werden zunehmend gruseliger. Auch habe ich das Gefühl, dass Penny, Kylas Mum und Dr. Lysander etwas vor Kyla geheim halten. Sich sozusagen gegen sie verschwören und etwas aushecken. Auch bringt mich Kylas Bemerkung, dass Ben ihr bekannt vorkommt, arg ins Grübeln. Ob da was dran ist? Erinnert sie sich vielleicht an etwas aus ihrer mysteriösen Vergangenheit? Na jedenfalls wird sich Kyla hundert pro in Ben verlieben!

Fertig.
:-)
Wer von euch mitlesen möchte, ist herzlich dazu eingeladen. Auch dürft ihr gerne uns eure Meinung mitteilen, wenn ihr das Buch schon gelesen habt.

Den nächsten Abschnitt zur Leserunde findet ihr bei Julia.

LG
Isana

Freitag, 1. Januar 2016

Kalypto - Die Herren der Wälder


Der junge und impulsive Lasnic, Angehöriger des Waldvolks, kann es nicht glauben: Ausgerechnet er wurde von der Ratsversammlung zum Waldfürsten berufen! Kurzentschlossen packt er seine Sachen und flüchtet vor der Verantwortung, ohne zu ahnen, dass er in ein viel größeres Abenteuer hineinstolpert. Denn im Verborgenen naht eine Gefahr, die alle freien Völker bedroht: Die Magier des vor Jahrtausenden untergegangenen Reichs Kalypto sind wieder erwacht – und sie schicken vier Späher aus, um das Volk zu finden, das sich am besten zur Versklavung eignet …

Tzz, also die Inhaltsangabe ist auch nicht wirklich das Gelbe vom Ei. So im Nachhinein betrachtet, passiert das was die Inhaltsangabe erzählt, erst gegen Mitte/Ende des Buches. Und daher hatte ich eigentlich auch etwas anderes erwartet, aber gut. - Lauka finde ich jetzt auch gar nicht so schlimm. Ich habe da jetzt echt mehr bzw. schlimmeres erwartet. Sie war einfach noch total unreif und verwöhnt. Die Hassbeziehung zwischen ihr und ihrer Halbschwester Ayrin hat dazu natürlich auch nichts Gutes beigetragen. Und an dem ein oder anderen Problem ist Ayrin auch einfach selbst schuld, muss mal gesagt sein. Ich denke Lauka muss mich einfach so richtig übel schocken, bevor ich ihr den Krieg erkläre. Mauritz hingegen, boar, (Achtung Spoiler!) ein Glück das dieser Waschlappen schon längst tot ist! - Am Anfang fand ich ihn noch richtig toll! Aber dann ist das voll den Bach runter... Nee, er hat mich am Ende echt enttäuscht. Erst habe ich Verdacht geschöpft, so was wird das denn jetzt? Dann: Jetzt mag ich dich nicht mehr. Und dann: Und tschüss!

An sich eine sehr schöne Story. Ich mag den Schreibstil des Autors und seine Art wie er die Geschichte erzählt hat, sie war sehr eigenwillig und seine Ausdrucksweise war hin und wieder etwas abschreckend. Ich habe den Handlungsverlauf wirklich mit Neugier verfolgt und da liegt auch der Hase im Pfeffer. Dem Buch hat es, meiner Meinung nach, teilweise deutlich an Spannung gefehlt. Kapitelweise top, aber na ja, es gab Stellen die waren dann eher wie ein kleiner Bach in dem die Handlung wie das Wasser sanft vor sich hin plätschert. Ein reißender Strom wäre da packender gewesen. Aber was nicht ist kann ja noch werden.
Catolis ist bis jetzt mein Lieblingscharakter im Buch. Man lernt sie zwar noch nicht so gut kennen, aber ich finde bis jetzt hat sie einen sehr faszinierenden Charakter. Lasnic und Ayrin waren da schon eher die typischen Buchhelden bzw. typischen Protagonisten für die man so oder so ist und deren Weg durch die Handlung man neugierig verfolgt und das Gefühl hatte ich bei Catolis eben nicht. Catolis' Kapitel waren eher eine Art Bühnenstück, bei dem die Akteure auf der Bühne agieren, während ein Teil der Bühne noch vom Vorhang verdeckt wird und man hin und wieder nur einen kurzen Blick auf was dahinter ist erhaschen kann. Catolis' Kapitel vermitteln, so finde ich, viel mehr Tiefe. Bieten der ganzen Handlung viel mehr Stoff zum Plotten, werfen mehr Fragen auf und machen alles spannender. Die Kapitel von Lasnic und Ayrin sind dagegen halt schon irgendwo 0815 und gewinnen mehr an Klasse, werden spannender und interessanter, wenn sie in Kontakt mit dem Geschehen aus Catolis' Kapiteln kommen.

Fazit:
'Kalypto - Die Herren der Wälder' bekommen von mir vier von fünf kalyptischen Sternen. Auf das die Schwächen des ersten Bandes die Stärken des zweiten Bandes werden und ich fünf Sterne vergeben darf!

Kalypto - Die Herren der Wälder

LG
Isana