Sonntag, 28. Juni 2015

Flammenwüste - Das Geheimnis der goldenen Stadt

Flammenwüste - Das Geheimnis der goldenen Stadt
Akram El-Bahay


Geheimnisse, seit Jahrtausenden im Sand verborgen …

Der Karawanenführer Kadim traut seinen Augen kaum, als er mit seinem Tross einen niedergebrannten Ort erreicht. Was für ein Feuer ist heiß genug, dass es Stein zum Schmelzen bringt? Dass es Menschen von einem Moment auf den anderen zu Asche verbrennt? Die einzige Antwort scheint unmöglich: Drachenfeuer! Doch schon bald muss Kadim feststellen, dass die Wüste tausendundein Geheimnisse birgt. Drachen verstecken sich dort, Wüstenkrieger lauern im Sand. Und in einer vergessenen Stadt wartet ein tödlicher Schatz …
 


WOW! Was für ein wortgewaltiges und poetisches Märchen! - Jetzt habe ich es endlich auch geschafft Flammenwüste - Das Geheimnis der goldenen Stadt von Akram El-Bahay zu lesen. Eine wirklich wunderschöne Geschichte die mich in das orientalische Wüstenreich Nabija entführt hat und mich mit auf Kadims Abenteuer genommen hat. - Akram El-Bahay hat sich eine wirklich schöne Vorgeschichte zu Flammenwüste ausgedacht und wunderbar in die Tat umgesetzt. Seine Formulierungen sind wirklich ausdrucksstark und man bekommt während des Lesens ein wirklich gutes Bild der Szenerien, Orten und Personen. Auch bei dieser Geschichte bin ich fast genauso begeistert wie bei Flammenwüste, nur fast, weil ich denke das Akram El-Bahay sich in dieser Kurzgeschichte nicht wirklich austoben konnte wie in Flammenwüste. Dennoch hat mich diese Geschichte in den Bann gezogen! Fünf von fünf flammenden Sternchen! ;-)

LG
Isana

Freitag, 26. Juni 2015

So etwas wie Bücher

Hallihallo!

Seid ihr genauso große Tolkien-Fans wie ich?
Habt ihr schon vorbestellt?
Die Schlacht der fünf Heere - Chroniken 6. Die Kunst des Krieges
Nachdem ich den roten Band voll verpasst habe und ihn für 125€ ersteigern musste, war ich heute in meiner Lieblingsbuchhandlung und habe vorbestellt :-)
Habt ihr auch den roten Band? Oder überhaupt diese Buchreihe über die Hobbit Filme?

Und:
Überraschungsbuch ist am Dienstag angekommen! Ich freue mich riesig!

 Ich wurde von Kerime mit Gelöscht von Teri Terry überrascht! :-)












Inhalt:
Kylas Gedächtnis wurde gelöscht, ihre Persönlichkeit ausradiert, ihre Erinnerungen sind für immer verloren. Kyla wurde geslated.
Aber die Stimmen aus der Vergangenheit lassen die Sechzehnjährige nicht los – hat sie wirklich unschuldige Kinder bei einem Bombenanschlag getötet? Zählte sie zu einer Gruppe von gefährlichen Terroristen? Und warum steht ein Bild von ihr auf einer geheimen Webseite mit vermissten Kindern?
Kyla wird immer wieder von Flashbacks aus ihrem früheren Leben eingeholt und begreift allmählich, dass ihre wahre Identität ein großes Geheimnis birgt. Gemeinsam mit Ben, einem anderen Slater, in den sie sich verliebt, begibt sie sich auf die Suche nach der Wahrheit – doch wem kann sie überhaupt noch vertrauen?




Tja, dann war ich die letzten Tage noch einkaufen und Folgendes ist dabei raus gekommen:

Links könnt ihr den ersten Teil Taberna Libraria - Die magische Schriftrolle sehen, dieses Buch habe ich vor einem Jahr geschenkt bekommen und auch schon bereits gelesen. Der zweite Teil Taberna Libraria - Das Geheimnis von Pamunar durfte dann am Mittwoch in mein Bücherregal einziehen.
Hier geht's zur Autorin/zu den Autorinnen: Dana S. Eliott





Und:

Juhu! Ich hab's endlich! Ich möchte schon seit längerer Zeit gerne Das Bildnis des Dorian Gray lesen. Diese Ausgabe ist vom Anaconda Verlag, allerdings die Cabra - Lederausgabe und nicht die Normale.
Ich habe mir auch sofort den Film mit Ben Barnes gekauft: Klick









Hier ist der Trailer:
 
 
Ich wünsche euch noch einen schönen Freitagabend und ein erholsames Wochenende!
Liebe Grüße,
Isana

Mittwoch, 24. Juni 2015

Flammenwüste

Tja, momentan komme ich kaum zum Lesen, deswegen gibt es nur eine ältere Rezi, die ihr noch nicht kennt. Also dann...

***
Die Gerüchte verbreiten sich wie ein Lauffeuer durch das Wüstenreich Nabija: Ein Drache soll Karawansereien und Dörfer niederbrennen! Dabei glaubt kaum noch jemand an die Existenz dieser Wesen. Dem Märchenerzähler Anûr bescheren die Gerüchte ein großes Publikum. Aber auch er hält die alten Geschichten über feuerspeiende Ungeheuer nur für Märchen. Bis er auf Drachenjagd geschickt wird – und in der Tiefen Wüste auf ein uraltes Wesen trifft, so schwarz wie die Nacht selbst ...

Der Autor: Akram El-Bahay

Die Verlagswebsite: Bastei Lübbe






"Flammenwüste" von Akram El-Bahay spielt in einer fiktiven Wüstenwelt und erzählt von dem jungen Geschichtenerzähler Anûr. Dieser löst ein jahrhundertealtes Rätsel und wird auf Drachenjagd geschickt. Anûr hat im Laufe der Geschichte mit sich, Missverständnissen und Fabelwesen aus der orientalischen Mythologie zu kämpfen. Akram El-Bahay erzählt bildlich und einfach. Seine Charaktere sind glaubwürdig und vielseitig gestaltet. Mit überraschenden Wendungen und neuen Erkenntnissen im Laufe der Geschichte, baut der Autor Spannung auf, die bis zum Ende anhält. Was ich auch besonders schön finde, sind die vielen kleinen Geschichten die von Charakteren zu bestimmten Orten oder anderen Charakteren erzählt wurden. Aber wie jede Geschichte, hat auch diese ihre Schwächen. Durch typische Merkmale von Fantasy-Geschichten, konnte ich einzelne Handlungen voraussehen. Was ich etwas schade finde.

Fazit:
Im Großen und Ganzen finde ich diese Geschichte sehr gut gelungen. Gut durchdacht und großartig erzählt! Ich freue mich darauf den nächsten Teil zu lesen! Bekommt von mir fünf von fünf flammenden Sternen ;-)

Montag, 22. Juni 2015

#7 Buchstabensalat

2. Ausschnitt aus Sonnengold



Der Schnee fiel immer dichter, der Wind riss an ihrem Umhang und wirbelte Schnee auf. Lia konnte durch das wirbelnde Weiß schwach die dunklen Umrisse der Berge erkennen. Nur langsam kam sie voran, sie konzentrierte sich auf die Erdmagie in ihrem Inneren und ließ sich von ihr führen. Wie aus dem Nichts drangen flüsternde Stimmen auf sie ein, sie wurden lauter, dringlicher, wuchsen zu einem Sturm aus Schreien und verstummten mit einem Schlag. Selbst das Schneetoben hatte aufgehört, es herrschte Stille.
Lia konnte die Erdmagie spüren die die Luft um sie herum zum Flimmern brachte. Dann erklang ein Gesang, der Lia zum Weinen brachte. Die Melodie klang so rein und unberührt, in Worten himmlischen Wissens, unendlicher Traurigkeit und einer unüberwindlichen Hoffnung auf Vollendung, gedeutet. Gleichgültigkeit und Gelassenheit überkamen Lia und ließen sie zur Ruhe kommen. Sie setzte sich einfach auf einen Stein und lauschte den Stimmen göttlicher Wesen. Selbst als die Nacht hereinbrach erstarb der ergreifende Gesang nicht, im Gegenteil, er schien nur umso mehr tiefsinniger zu werden, je dunkler es wurde. Im silbernen Licht des Mondes verwandelte sich der Ort zu einer Stätte des Friedens.
 
Lia meinte dieses unbeschreibliche Gefühl beinahe greifen zu können, doch eine plötzliche Stimme vertrieb die angenehme Stille und brachte Trauer und Enttäuschung mit sich. „Liadán, kehre um. Dieser Ort ist den Toten vorbestimmt, vergesse nicht die Lebenden und folge deiner Bestimmung.“ Wie ein Schlag ins Gesicht fühlte sich die beißende Kälte, die sich ihrer Glieder bemächtigt hatte, an. Erschrocken keuchte Lia auf und taumelte einige Schritte, bevor sie ihre Orientierung wieder fand. Sie fühlte sich entkräftet, denn die Kälte hatte ihr jegliche Kraft geraubt. Lia sehnte sich nach der beschützenden Wärme und der Sorglosigkeit von eben. Doch sie wusste, dass die Erdmagie an diesem Ort sie fast ihr Leben gekostet hätte. Wofür lebte sie, wenn nicht für Wahrheit und Gerechtigkeit? Frieden fände sie nur im Tod und noch hatte sie ihr Ziel nicht erreicht und würde weiterhin für ihren rechtmäßigen Platz im Leben kämpfen.

© by Isana Nadeya

Samstag, 20. Juni 2015

#6 Buchstabensalat

Auszug aus einer Kurzgeschichte
2. Sicht
(Valerian)


Er lenkte seinen Wolf in Richtung des brennenden Dorfes. Er war der Letzte der kam, wenige Schritte vor ihm stiegen die Flammen empor und Hitze schlug ihm entgegen. Er trieb seinen Wolf an und ritt in das Dorf hinein. Dort herrschte völliges Chaos. Überall lagen Sterbende und Tote und noch immer gab es Lebende die einen Ausweg aus dieser Hölle suchten.

Valerian stieg von seinem Wolf und bahnte sich seinen Weg durch das Dorf. Er konnte sie nirgends sehen. Wo war sie? Ithuriel hatte ihm gesagt, dass sie Eleanor sehr ähnlich sah. Blondes Haar und blau-grüne Augen, zierlich und engelsgleich. Er ging zum Rande des Dorfes und sah den Hügel hinunter in Richtung Wald. Sechs Kinder starrten ihn entsetzt an, sie wussten wer er war. Valerian erkannte unter ihnen das Mädchen, das er suchte, er drehte sich um und rief seinen Männern etwas zu, einige Wolfsreiter erschienen und mit ihm sein Wolf. Er stieg auf und folgte den flüchtenden Kindern.

Der Mondschein drang nur schwach durch das Blätterdach und auch der helle Schein des Feuers fand nicht den Weg in den Wald hinein, so dass Valerian bald im Dunkeln ritt und sich nur an dem Gejammer der Kinder und ihren panischen Schritten orientieren konnte. Einige Minuten später trug ihn sein Wolf auf eine riesige Lichtung. Nur wenige Schritte von ihm entfernt, führte ein Weg zu einer Ruine hinauf. Die Ruine ragte auf einem schroffen Berg empor, an dessen Fuß ein Fluss entlang floss. Zwischen Nischen und großen Felsbrocken konnte man bis an den Rand klettern. Dort führte die Bergwand senkrecht nach unten. Er hörte den kleinen Jungen, der mit ihr zusammengelebt hatte, rufen: „Ela! Ela, wo bist du?“ Als der kleine Junge ihn entdeckte schrie er panisch auf und rief weiter nach ihr: „Hilfe! Ela!“ Der kleine Junge stand gefährlich nahe am Abgrund… Valerian stieg von seinem Wolf und lief auf den Jungen zu, sein Bruder hatte zwar gesagt nur sie, aber vielleicht konnte er den Jungen noch für etwas gebrauchen und wenn nicht, na ja, dann eben nicht… Der kleine Junge schaute ihn mit vor Entsetzen geweiteten Augen an. Valerian lief es eiskalt den Rücken runter. Der Junge hatte wirklich panische Angst vor ihm. So viel Angst hatte er in den Augen eines Menschen noch nie gesehen. Den Menschen denen er begegnet war, hatten Angst vor dem Tod, aber dieser Junge verspürte mehr als Todesangst. Wie in einem Alptraum kam Valerian sich vor, nur dass er nicht der Träumende war, sondern das Monster, das von allen gefürchtet wurde…

„Timo? Timo, ich will dir nichts tun. Wirklich!“, sagte er leise zu ihm, darauf hoffend etwas zu erreichen, doch der Junge schüttelte den Kopf und blickte zu ihr herüber, bevor er einen Schritt nach hinten machte. Valerian streckte schnell den Arm nach ihm aus und wollte ihn packen, doch seine Fingerspitzen streiften nur den Hemdkragen des Jungen. Er stürzte hinab und schlug einmal gegen die raue Felswand. Sein Schrei ging Valerian durch Mark und Bein. Danach prallte er auf einen spitzen Felsen, der aus dem Fluss ragte. Einige kleine Wellen spülten über ihn hinweg, ehe ihn die kräftige Strömung erfasste und davon trug. Bestürzt starrte Valerian dem kleinen toten Körper des Jungen nach, bevor die Dunkelheit ihn verschluckte.

Er suchte sich seinen Weg durch die Trümmer der Ruine zu dem Mädchen hin. Helena lag zusammengekauert auf dem Boden, sie war bewusstlos. Er hob sie vorsichtig hoch und suchte mit seinem Blick die Gegend ab. Seine Männer waren verschwunden, nur sein Wolf wartete geduldig auf ihn. Valerian ging langsam auf ihn zu, stieg auf und ließ sich von ihm von diesem schrecklichen Ort davon tragen.

Er ritt die ganze Nacht hindurch. Helena war aus ihrer Bewusstlosigkeit in einen tiefen Schlaf übergegangen. Erst als die ersten Strahlen der Sonne den Weg vor ihm erhellten, hielt Valerian an. Er war noch immer im Wald, noch zwei Tagesritte bis zur Nebelstadt. Er trieb seinen Wolf wieder an. – Nach etwa zwei Stunden rührte sich Helena. Sofort hielt Valerian an und stieg von seinem Wolf. Er hüllte Ela vorsichtig in seinen Mantel und legte sie hinter einigen Büschen versteckt auf den Boden. Einen kurzen Moment beobachtete er sie. Sie sah aus wie eine kleine Fee, so friedlich und unschuldig. Unberührt von alldem was passiert war…

Valerian wandte sich von ihr ab, stieg wieder auf seinen Wolf und ritt davon. Sie war traumatisiert, sie hatte ihre Familie verloren und hatte gesehen wie ihr Bruder getötet wurde und er war daran schuld.
Schwere lastete auf ihm. Das Bild des toten Timos wollte ihm nicht aus dem Kopf gehen, es war falsch gewesen und doch hatte er etwas getan, was er nie hinterfragt hatte,… bis jetzt.
 
 © by Isana Nadeya

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Donnerstag, 18. Juni 2015

#5 Buchstabensalat

Auszug aus einer Kurzgeschichte
1. Sicht
(Helena)


Sie liefen leise und eilig in Richtung ihres Dorfes zurück. Die Sonne war bereits unter gegangen und der Mondschein drang nur schwach durch das dichte Blätterdach. Helena hielt ihren kleinen Bruder an der Hand und zerrte ihn mit sich. „Lauf schneller, Timo! Ma und Pa warten mit dem Abendessen auf uns!“ Hinter ihnen und vor ihnen liefen weitere Kinder, Mirja, Henri, Fleur und Sam. Sie waren im Wald spielen gewesen und nun war es wieder Zeit nach Hause zu gehen.

Als sie aus dem Wald traten, sahen sie es. Hell auflodernde Flammen, die den dunklen Nachthimmel erhellten und auf dem Hügel, wo die ersten Häuser standen, sahen sie wie einzelne Menschen von etwas getroffen wurden und zusammen brachen. Schreie und Waffengeklirre klangen zu ihnen herüber und der Rauch brannte ihnen in den Augen… Plötzlich sah Helena eine Gestalt ganz in schwarz gekleidet. In jeder Hand hielt er ein Schwert. „Der Nachtschatten!“, flüsterte Mirja entsetzt und Henri entgegnete: „Jetzt ist es soweit, jetzt werden auch wir sterben…“ „Sag doch so was nicht!“, greinte Fleur und Sam, ihr Bruder, nahm sie in den Arm… Helena schrie auf, als sie sah, wie der Nachtschatten die eine Hand hob, in ihre Richtung zeigte und etwas rief. Wolfsreiter erschienen und Helena packte ihren kleinen Bruder am Arm und zog ihn hinter sich in den Wald zurück. Sie rannte mit ihrem Bruder immer tiefer in den Wald hinein und versuchte die panischen Schreie ihrer Freunde zu ignorieren… Angsterfüllt blickte sie zurück und sah wie Sam stehen geblieben war und zu seiner Schwester Fleur zurück rannte. Dann sah sie einen Krieger der sein Schwert schwang,... Sam und Fleur waren tot. Hektisch zerrte sie ihren Bruder weiter. Timo weinte leise vor sich hin und Helena wäre am liebsten stehen geblieben und hätte versucht ihn zu trösten, doch das durfte sie nicht.

Helena sah nicht mehr weit von ihnen die Ruinen einer alten Burg in der sie manchmal spielten, sie ragte auf einem schroffen Berg empor, an dessen Fuß ein Fluss entlang floss. Sie ließ die Hand ihres Bruders los und rannte den Weg zu der Ruine hinauf. Zwischen Nischen und großen Felsbrocken konnte man bis an den Rand klettern. Dort führte die Bergwand senkrecht nach unten. Helena hörte ihren Bruder rufen: „Ela! Ela, wo bist du? ... Hilfe!  Ela!“ „Timo! … Timo!“, Helena blickte sich um, konnte ihn aber nicht entdecken. Nur die Wolfsreiter die auf ihren riesigen Wölfen den Weg zur Ruine ebenfalls herauf kamen.

Plötzlich sah sie den Nachtschatten, wie er auf etwas oder jemanden zu lief. Helena sah ihren Bruder hinter einem Fenster stehen und hinter ihm direkt der Abgrund. Der Nachtschatten machte einige Schritte auf ihren Bruder zu. „Timo!“, schrie Helena, Timo blickte zu ihr herüber und machte in dem Moment einen Schritt nach hinten, als der Nachtschatten nach ihm greifen wollte… und ihn verfehlte. Timo stürzte hinab, schlug einmal gegen die raue Felswand, bevor er auf einen Felsen prallte, der aus dem Fluss ragte.

Helena taumelte und suchte Halt, fand aber keinen. Sie stürzte zu Boden und blickte fassungslos zu ihrem Bruder hinunter. Nur verschwommen konnte sie seine Umrisse erkennen und wie die Strömung ihn erfasste und ihn ihr auf ewig wegnahm. „Nein! Nein, nein, nein.“, flüsterte sie entsetzt und schloss die Augen. Ihr Körper bebte vor Kälte und Leid. Tränen rannen ihr die Wangen hinab und einen letzten Blick warf sie ihrem Bruder hinter her, bevor sie ihr Bewusstsein verlor…

© by Isana Nadeya

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Dienstag, 16. Juni 2015

Dark Elements - Bittersüße Tränen

Dark Elements - Bittersüße Tränen
Jennifer L. Armentrout


Jasmine ist nicht gerade so, wie ein weiblicher Gargoyle zu sein hat: Sie liebt es, in die luftigen Höhen emporzusteigen - und kein männlicher Gargoyle überflog bisher schneller die Adirondacks. Keiner, außer ihrer großen Liebe Dez, der spurlos verschwand! Deshalb ist Jasmine richtig wütend, als er nach drei Jahren wiederauftaucht und nahtlos dort anknüpfen möchte, wo sie aufgehört haben. Doch so leicht will sie es ihm nicht machen: Sieben Tage gibt sie Dez, um ihr Herz zurückzugewinnen. Sieben Tage voller Gefahren und bittersüßer Versuchung … 

 
Nun ja, sonderlich begeistert bin ich nicht. Dieses Wechseln zwischen anschmachten und zweifeln ging mir echt auf die Nerven! Entweder schmachtet Jasmine Dez an und benimmt sich total naiv und schon etwas dümmlich oder sie ist aufmüpfig und rebellisch. Ich bin einfach nicht mit dieser Geschichte warm geworden. Jasmines Verhalten finde ich so unrealistisch und passt so gar nicht mit dem Rest der Handlung zusammen. Die Lux-Reihe und die Dark Elements - Reihe gefällt mir da echt um einiges besser! Aber ernsthaft!
Während mich Jasmine mit ihrem Verhalten in den Wahnsinn trieb, fand ich hingegen ihr Zusammentreffen mit Layla echt süß! Layla ist als Dreizehnjährige echt goldig! Roth kommt auch vorbei und beobachtet Layla heimlich! Herrlich! Ich denke, man merkt wie begeistert ich von dieser Stelle bin!
Gegen Ende stellt zum Glück Jasmine dann endlich fest, dass es so nicht weiter gehen kann und gesteht endlich Dez ihre Liebe und umgekehrt auch!
 
Fazit:
Dieses Buch bekommt nur zwei von fünf Sternen. Ich finde man hätte das Ganze auch mit einem vernünftigen Gespräch klären können. Natürlich wäre der "Spaß" dann auf der Strecke liegen geblieben, aber es hätte mir dieses Angeschmachte erspart, von Jasmine wie auch von Dez...
 
 
Liebe Grüße,
Isana
 

Sonntag, 14. Juni 2015

An Ember in the Ashes

An Ember in the Ashes
Sabaa Tahir

LAIA is a Scholar living under the brutal rule of the Martial Empire. When her brother is arrested for treason, Laia goes undercover as a slave at the empire’s greatest military academy in exchange for assistance from rebel Scholars who vow to save her brother from execution.
ELIAS is the academy’s finest soldier—and secretly, its most unwilling. Elias is considering deserting the military, but before he can, he’s ordered to participate in a ruthless contest to choose the next Martial emperor.
When Laia and Elias’s paths cross at the academy, they will find that their destinies are more intertwined that either could have imagined and that their choices will change the future of the empire itself.

I WILL TELL YOU THE SAME THING I TELL EVERY SLAVE.
THE RESISTANCE HAS TRIED TO PENETRATE THIS SCHOOL COUNTLESS TIMES. I HAVE DISCOVERED IT EVERY TIME. 
IF YOU ARE WORKING WITH THE RESISTANCE, IF YOU CONTACT THEM, IF YOU THINK OF CONTACTING THEM, I WILL KNOW 
AND I WILL DESTROY YOU. 









Tja, jetzt habe ich 'Elias und Laia - Die Herrschaft der Masken'  auch auf englisch!  Und Leute glaubt mir, das Cover ist wirklich schön! Anfangs habe ich gedacht der Titel wäre golden, sah zu mindest auf den Bildern so aus. In Realität sind die Buchstaben wie Feuer oder wie Glut gestaltet! Richtig hübsch! Und ich glaube im Hintergrund, das ist Schwarzkliff.

Deutsch:

 
 
Englisch:
 
 

Hier geht's zu Sabaa Tahir.

Liebe Grüße,
eure Isana

Samstag, 13. Juni 2015

Bücher und Lesezeichen



 
Spontan noch bei Thalia gekauft. Love Letters to the Dead gehört ja auch auf meine must have '15 Liste und da konnte ich ja nichts falsch machen ;-)
 
Inhalt:
 Es beginnt mit einem Brief. Laurel soll für ihren Englischunterricht an eine verstorbene Persönlichkeit schreiben. Sie wählt Kurt Cobain, den Lieblingssänger ihrer Schwester May, die ebenfalls viel zu früh starb. Aus dem ersten Brief wird eine lange Unterhaltung mit toten Berühmtheiten wie Janis Joplin, Amy Winehouse und Heath Ledger. Denn die Toten verstehen Laurel besser als die Lebenden. Laurel erzählt ihnen von der neuen Schule, ihren neuen Freunden und Sky, ihrer großen Liebe. Doch erst, als sie die Wahrheit über sich und ihre Schwester May offenbart, findet sie den Weg zurück ins Leben und kann einen letzten Brief an May schreiben …
Ein klitzekleiner Ausschnitt meiner Lesezeichensammlung. Das Libropolis-Lesezeichen war übrigens in Die Seiten der Welt 1 drinnen und ist mehr oder weniger mir entgegen und aus dem Buch gefallen.
 
Von links nach rechts:

Wo Bücher leben,
wo die Fantasie wohnt,
wo Geschichten anfangen:
Da findest du mich.
Deine Muse.
(War in der Tüte mit Love Letters to the Dead)

Das richtige Buch
kann dein Leben verändern -
oder einfach schöner machen.

Es verwandelt kleine Kinder
in große Monster. (Habe ich von der Buchmesse
in Frankfurt von vor zwei Jahren, glaube ich.)



Liebe Grüße,
eure Isana

Freitag, 12. Juni 2015

24. August = Nervenkitzel

Layers - Die Wahrheit ist vielschichtig
Ursula Poznanski

Seit Dorian von zu Hause abgehauen ist, schlägt er sich auf der Straße durch – und das eigentlich recht gut. Als er jedoch eines Morgens neben einem toten Obdachlosen aufwacht, der offensichtlich ermordet wurde, gerät Dorian in Panik, weil er sich an nichts erinnert: Hat er selbst etwas mit der Tat zu tun?

In dieser Situation bietet ihm ein Fremder unverhofft Hilfe an und Dorian ergreift die Gelegenheit beim Schopf – denn das ist seine Chance, sich vor der Polizei zu verstecken. Der Unbekannte engagiert sich für Jugendliche in Not und bringt Dorian in eine Villa, wo er neue Kleidung, Essen und sogar Schulunterricht erhält.

Doch umsonst ist nichts im Leben, das erfährt Dorian recht schnell. Die Gegenleistung, die von ihm erwartet wird, besteht im Verteilen geheimnisvoller Werbegeschenke – sehr aufwendig versiegelt. Und als Dorian ein solches Geschenk nach einem unerwarteten Zwischenfall behält, wird er von diesem Zeitpunkt an gnadenlos gejagt.




Buch-Trailer:





Hier geht's lang: ->KLICK<-

***

Nach Erebos bin ich jetzt natürlich ganz gespannt auf Ursula Poznanskis neuen Jugendthriller!

Viel Spaß beim Stöbern, Gucken und Staunen!

LG
Isana

Mittwoch, 10. Juni 2015

#4 Buchstabensalat

(3. Teil)


Als sie erwachte, konnte sie das Scharren der Ratten im Dreck hören. Sie schmeckte den Geschmack von Blut in ihrem Mund und eine Menge von Gerüchen umgab sie. Plötzlich hörte sie eine flüsternde Stimme: „Davina! Davina, erwache!“ Sie öffnete die Augen und schien ihre ganze Umgebung deutlicher und genauer wahrzunehmen. Sie blickte dem Mann in die Augen, dieses Mal verspürte sie keine Angst, denn sie war nun eine von ihnen. Sie war gestorben und wiedergeboren, als eine der Unsterblichen, die die Menschen Vampire nannten. Ihr Name war nun Davina.
Davina stand auf und blickte zum Haus ihrer Mutter, jedes Gefühl von Liebe hatte sich aus ihrem Herzen geschlichen. Das einzige was sie fühlte war Durst. Einen Durst der nur mit Blut zu stillen war.
Der Vampir nahm sie bei der Hand und führte sie zum Haus ihrer Mutter.

*****

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Das war der letzte Teil, ich hoffe euch hat meine kleine Kurzgeschichte gefallen!

Liebe Grüße,
Isana

Montag, 8. Juni 2015

Elias und Laia - Die Herrschaft der Masken

Elias und Laia - Die Herrschaft der Masken
Sabaa Tahir

Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.
Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...
 
Und etwas das mir sehr am Herzen liegt: Klick
Würde mich wirklich freuen, wenn ihr euch dazu noch das Interview durchlest!

Okay, kommen wir jetzt zum eigentlichen Teil: Das Buch ist WOW, auch wenn der Protagonistin Laia etwas mehr Selbstvertrauen nicht geschadet hätte...
Aber gut, das kann man verzeihen, wenn man bedenkt was sie schon so alles miterlebt hat. Und um so faszinierender ist es zu lesen, wie Laia um ihren Bruder kämpft und sich dabei mit dem Widerstand, einer grauenvollen Kommandantin und perversen Meuchelmördern in den Weg stellt!

Bevor ich das Buch gelesen habe, las ich das Interview mit Sabaa Tahir (ist oben verlinkt), um anschließend die Parallelen zwischen der realen Welt und der fiktiven Welt von Elias und Laia - Die Herrschaft der Masken nachzuvollziehen zu können. Hier ein dickes Lob an die Autorin, das ist ihr großartig gelungen! Meiner Meinung nach hat sie die Wirklichkeit hervorragend in eine Geschichte verpackt und mit der Möglichkeit, das jederzeit alles im Guten endet. Einen ersten Eindruck kann man sich ja durch die Nachrichten und das Internet machen, aber auch durch Geschichten bzw. Erfahrungen wie Malala Yousafzai sie gemacht hat und sie mit dem Rest der Welt geteilt hat.

Bei der letzten Frage des Interviews, nennt die Autorin ihre drei Wünsche, was ihr Buch bei den Lesern bewirken soll. Einen Wunsch konnte ich schon erfüllen, denn Freude hatte ich beim Lesen wirklich. Wenn ich ehrlich bin, haben mich die brutalen Szenen nicht wirklich eingeschüchtert oder so, nein, viel mehr haben sie mich dazu animiert weiterzulesen, weil im Endeffekt es so klar war, dass die beiden Protagonisten überleben würden... Gegen Mitte bis Ende war die Handlung so konzipiert, dass die Protagonisten einfach nicht sterben konnten, sonst wäre die Handlung abgerissen, unvollständig, der rote Faden wäre verloren! Es war also nur eine Frage der Bewerkstelligung wie Elias und Laia überleben würden, vor allem bei diesem Dilemma der vierten Prüfung... Hier konnte Elias nur so handeln wie er es getan hat, alles andere wäre seinem Verhalten einfach nicht entsprechend. (Wobei hier zu bemerken ist, dass er aus seiner Sicht viel unsicherer wirkt, als aus Laias Sicht.)
Was Sabaa Tahirs zweiten Wunsch angeht, ich hatte einen größeren Denkanstoß bei Malala als bei diesem Buch. Was vielleicht daran liegt, das Malalas Biographie mehr der Realität entspricht und Elias und Laia zwar versucht die Realität einzufangen und wiederzugeben, aber dennoch fiktiv bleibt und immer die Möglichkeit hat gut zu enden.
Der erste Wunsch ist so eine Sache, da weiß ich nicht wie ich zu stehen soll. Klar, Hoffnung, Tapferkeit und Mut sind schon was feines, aber auch abhängig davon, was die Lebensumstände betrifft. Ich habe eine heile Familie, mir steht die Welt offen und es liegt nur an mir, wie ich das Ganze anpacke. Rein theoretisch könnte ich all das schaffen was ich mir vornehme, es liegt ja auch letztendlich nur an mir, ob ich es durchziehe oder nicht. Aber es gibt auch Menschen deren Realität härter ist als die von Laia oder Elias, die brauchen erst die nötige Kraft um mutig und tapfer zu sein. Aber Hoffnung sollte man nie begraben, denn man hat immer eine Wahl! Nur sind meistens die Möglichkeiten einer Wahl nicht besonders toll... (Dilemma lässt grüßen)

Was ansonsten das Buch betrifft, ich hatte wirklich hohe Erwartungen und die sind auch größtenteils erfüllt. Ich habe mir nur vorgestellt, dass das Buch mich ein bisschen mehr mitreißen würde, aber so bin ich auch sehr beeindruckt und von dem Potenzial dieser Geschichte überzeugt. Ich finde zwar nicht, dass das Setting ans alte Rom erinnert, gut vielleicht ein bisschen, aber meistens hatte ich dann doch das Morgenland vor Augen. Auch denke ich, dass das Buch keine Dystopie sondern eher eine Abwandlung, eine Alternative zur Realität bildet.

Fazit:
Vom Potenzial überzeugt und beeindruckt ins Regal zurück gestellt. Ich hoffe ich konnte meine Meinung deutlich machen und noch mehr Leser dazu animieren dieses Buch zu lesen! Diese wunderschöne Geschichte bekommt demnach natürlich fünf von fünf Sternen!
Ich freue mich schon auf den zweiten Teil und noch nebenbei: das Cover der englischen Ausgabe ist viel schöner als das der deutschen Ausgabe! Klick


Hier geht's zu Sabaa Tahir und hier geht's zum Buch.


Liebe Grüße,
Isana

Samstag, 6. Juni 2015

Erebos

Erebos
Ursula Poznanski



Erebos ist ein Spiel.
Es beobachtet dich,
es spricht mit dir,
es belohnt dich,
es prüft dich,
es droht dir.

Erebos hat ein Ziel:
Es will töten.




Noch ein Suchtbuch und das mich aus den Socken gehauen hat...
Erebos ist nicht ganz ohne, ein Spiel mit Anspielungen auf einen griechischen Gott, also der personifizierten Finsternis. Ein Spiel das scheinbar alles über seine Spieler weiß, sie beobachtet, mit ihnen spricht, sie belohnt, prüft und ihnen droht! Mit nur einem Ziel: tödlicher Rache!

Der Protagonist, Nick, gelangt ebenfalls an dieses Spiel und ist auch sofort süchtig, ohne zu ahnen welche Gefahren es verbirgt. Denn das eigentlich Ziel des Spiels sollte beim Lesen nicht außer Acht gelassen werden! Denn Nicks erste Aufgabe in der Realität lässt schon Böses ahnen:

S. 87
"Galaris", stand in schwungvoller Schrift auf dem Holz und darunter ein Datum: 18.03. Nick kämpfte gegen ein Gefühl der Unwirklichkeit an.
Der 18.03. war sein Geburtstag.

Muhaha! In der kleinen Kiste, die später in der Schule gefunden wird, ist eine Pistole. Dreimal dürft ihr raten für was die gut ist... Leider hört Nick erst auf zu spielen, als er einen Lehrer umbringen soll...
Ursula Poznanski hat einen wirklich guten Schreibstil und selbst die Szenen in den Spielen sind fantastisch geschrieben! Man ist ruckzuck drinnen und stellt die verrücktesten Theorien auf! Das Spiel ist stellenweise wirklich abartig gruselig, dass es am Ende doch schon fast schade ist, das es soooooo geendet hat.
Aber trotzdem genau richtig und ich bin froh, dass ich dieses Buch zum Geburtstag geschenkt bekommen habe! Ganz toller Gruselspaß!
Und: Ja, nach einem missglückten Mordanschlag liegt Nicks Freund im Krankenhaus und lag sogar kurz im künstlichen Koma. Ebenso bestand Verdacht das Jamie, Nicks Freund, bleibende Schäden im Hirn hat... Also besucht Nick seinen Freund im Krankenhaus, der die ganze Zeit über nur an die Wand starrt... Nebenbei noch: Nick macht sich Vorwürfe wegen des "Unfalls"(weil sie sich auch gestritten hatten...), er entschuldigt sich und hofft, dass Jamie ihm verzeiht.

S. 468
"Jamie. Ich wüsste so gern, wie es dir geht. Es tut mir irre leid, dass ich an diesem Tag so scheiße zu dir war. Ich habe mir tausendmal gewünscht, ich hätte mich anders benommen. Aber mit dem Spiel ist es vorbei, vielleicht freut dich das. Nicht nur für mich, sondern überhaupt."
Lächelte Jamie? Nein.
"Wenn du mich hörst, wenn du auch nur ein Wort von dem verstehst, was ich sage, dann tu irgendetwas. Bitte! Blinzle oder wackle mit den Zehen, was weiß ich."
Reagierte er? Reagierte er wirklich? Nick biss sich auf die Lippen, während er beobachtete, wie Jamie seine rechte Hand unendlich langsam über die Bettdecke schob, sie ein Stück anhob und die Finger streckte.
"Klasse machst du das, Jamie", stammelte Nick. "Du wirst wieder, ganz sicher."
Jamies Hand hing in der Luft. Seine Finger zuckten. Dann krümmte er sie, einem nach dem anderen, ausgenommen den Mittelfinger. Er drehte den Kopf, sah Nick an und grinste.
...

Hachja. Freut uns alle doch, oder?
Wie gesagt, lässt sich nur empfehlen. Für alle Interessierten geht's hier lang: Klick und hier geht's zur Verlagswebsite: nochmal Klick

Liebe Grüße,
Isana

Donnerstag, 4. Juni 2015

#Nähkästchengeplaudere

Zettelordnung
Das A und O eines jeden Schriftstellers!

So sieht's bei mir aus:
Ohne Ordnung geht da rein gar nichts! Das merke ich immer wieder bei mir, ich schreibe alle Ideen und Gedanken auf Zettel, in Blöcke, in Bücher und Hefte. Da finde ich hin und wieder nicht alles wieder. Das Schlimmste ist, wenn ich etwas sehr wichtiges aufgeschrieben habe und den Zettel dann nicht finde! Herzinfarkt pur! Deswegen habe ich irgendwann mal beschlossen einen Ordner anzuschaffen, in dem ich mein Gezettel nach Geschichten ordne.
Erst letztens hatte ich wieder fast einen Nervenzusammenbruch, weil ich ein Buch gesucht habe, in dem ich alles Mögliche stehen habe und nicht mehr wusste wo ich es hingelegt hatte... Zum Glück habe ich es dann auch wieder gefunden!

Und um solchen nervenaufreibenden Situationen aus dem Weg zu gehen, solltet ihr mit euren Zetteln und Notizen etc. Ordnung halten!
Was mir sonst noch hilft, ist, dass ich meine Notizen immer an einer ganz bestimmten Stelle auf meinem Schreibtisch liegen habe bzw. auf meinem Nachttisch.

Ich hoffe, dass ich euch ein Wenig (weiter)helfen konnte!

Lg Isana

Dienstag, 2. Juni 2015

#3 Buchstabensalat

(2. Teil)

Estelle rannte ein kurzes Stück die Hauptstraße entlang, bevor sie in eine Nebenstraße abbog. Das Licht der Laternen von der Hauptstraße schwand langsam und nur das flackernde Kerzenlicht, das durch einige Fenster hinaus auf die Straße drang, beleuchtete den Weg vor ihr. Estelle tanzte die Häuserreihe entlang und auf eine Gasse zu. Im Schein des vollen Mondes warfen die Häuser finstere und drohende Schatten auf die Straße. Am Ende der Gasse konnte Estelle schon das Haus sehen, in dem sie mit ihrer Mutter lebte.

Eine dunkle Gestalt huschte an ihr vorbei. Erschrocken blieb sie stehen und lauschte, doch sie hörte nichts. Plötzlich spürte sie einen kalten Hauch in ihrem Nacken.
Sie drehte sich um, doch dort stand niemand. Auf einmal hörte sie ein Rascheln, sie drehte sich in die Richtung und schrie entsetzt auf. - Vor ihr stand ein Mann. Er war in einen schwarzen Umhang gehüllt. Er nahm die Kapuze ab und Estelle konnte sein Gesicht erkennen. Schwarze, schulterlange Locken und goldene Augen, die sie musterten. Er lächelte und Estelle konnte spitze, scharfe Eckzähne erkennen. Sie wich vor ihm zurück, sie hatte Angst, sie wollte zu ihrer Mutter nach Hause. Doch der Mann stand zwischen ihr und dem sicheren Heim. - Er trat auf sie zu und sie wich vor ihm zurück. Plötzlich machte er einen Satz nach vorne und packte sie an den Schultern. Verängstigt sah Estelle zu ihm auf.

Er konnte Entsetzen in ihren Augen sehen und ihre Angst riechen.

Estelle erinnerte sich an die Geschichten ihrer Mutter. Man raunte, wer an Samhain in der Nacht außer Haus ist, wird auf Geister treffen, die die Unterwelt verlassen durften und sterben. Dieser hier war bestimmt einer von ihnen. Auch sagte man, sei eine Sternschnuppe Vorzeichen für den Tod.
 Estelle blickte ein letztes Mal zum Himmel hinauf und dann sah sie die Sternschnuppe, ein kurzes, strahlendes Aufleuchten, ehe sie wieder am Firmament verschwand.
Der Mann beugte sich über ihren Hals, Estelle konnte seinen eisigen Atem spüren, doch sie konnte sich vor Angst nicht bewegen. Ein jäher Schmerz breitete sich in ihrem Hals aus. Sie spürte seine Zähne in ihrem Fleisch und wie er alles Leben aus ihr saugte.
Ihr letzter Blick galt ihrem Haus in dem ihre Mutter auf sie wartete, ehe alles um sie herum schwarz wurde und sie zusammen sackte.

© by Isana Nadeya

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Jupp, der zweite Teil und nicht der Letzte! Ihr dürft also gespannt sein... :-)

Liebe Grüße,
Isana